Dezember 2019: Auf diese Aktien setzt Top-Investor David Tepper

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Top-Investor David Tepper legt bei Tech-Trio Alphabet, Facebook und Amazon kräftig nach. Der Star-Investor verdoppelt Alphabet-Position und geht "all in" (Foto: Alexey Boldin / Shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top Investors David Tepper vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von knapp 11,4 Milliarden US-Dollar (lt. Forbes) und einem Jahresverdienst von bis zu 3,5 Milliarden Dollar (2009) zählt Tepper zu den bestbezahltesten Fondsmanagern an der Wallstreet.

Dabei begann die Karriere des mittlerweile 59 jährigen, aus gutbürgerlichen Verhältnissen in Pittsburgh stammenden Managers, recht unspektakulär. Er studierte Volkswirtschaft an der Universität seiner Heimatstadt und begann seine berufliche Laufbahn 1980 als Kreditanalyst in einer Bank. Er fühlte sich aber dort nicht wohl und bildete sich an der Carnegie Mellon Universität weiter, wo er seinen Master-Abschluss erwarb.

Doch nach ersten Branchenerfahrungen begann Tepper im Jahr 1985 bei der New Yorker Investmentbank Goldman Sachs, wo er geradezu einen bilderbuchmäßigen Karriereaufstieg hinlegte. Bereits ein halbes Jahr nach dem Eintritt als Kreditanalyst leitete Tepper den Handelstisch für hochverzinsliche Wertpapiere. Nach dem sich Tepper acht Jahre lang mit notleidenden Firmen bei der Investmentbank beschäftigte, gründete er 1993 seinen eigenen Hedgefonds (Appaloosa Management).

Seinem Stil blieb er treu und fokussierte sich hauptsächlich auf Unternehmen in Schieflagen. Damit erzielte er herausragende Gewinne für seine Investoren. Über 20 Jahre erwirtschaftete Tepper immerhin 25,7% pro Jahr und damit eine Überrendite zum S&P 500 Index von beeindruckenden 15,9% pro Jahr.

Seine aktuell drei größten Aktienpositionen sind folgende:

Alphabet:

Größte Aktienposition mit einer Portfolio-Gewichtung von 16 % ist die Aktie des Technologieriesen Alphabet. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von 542 Millionen Dollar an dem Unternehmen und hat die Position im letzten Quartal damit nochmals mehr als verdoppelt (+106%).  Seine ersten PG&E-Aktien kaufte Tepper bereits vierten Quartal 2013.

Google-Mutter Alphabet hat fast überall ihre Finger im Spiel. Mit der Suchmaschine, dem Cloud-Geschäft, autonomen Fahren oder dem vernetzten Zuhause besetzt der Konzern zentrale Positionen in aussichtsreichen Wachstumsmärkten. Der Umsatz machte im vergangenen Quartal einen Satz auf beachtliche 40,5 Milliarden Dollar. Vor allem das Brot-und-Butter-Geschäft mit Internetwerbung floriert. Gleichzeitig erzielte der Konzern einen Gewinn in Höhe von 7,1 Milliarden Dollar.

Facebook:

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von rd. 15% ist die Facebook-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von rund 500 Millionen Dollar an dem Konzern. Auch seine Facebook-Position hat Tepper zuletzt nochmals kräftig aufgestockt (+52,7%).

Mit Facebook setzt Tepper auf das weltweit größte soziale Netzwerk. Die jüngste Unternehmensentwicklung bei Facebook hat gezeigt, dass das Online-Netzwerk trotz der Datenskandale immer noch Werbetreibende überzeugen kann. Facebook blickt mit starken Unternehmens- und Nutzerzahlen optimistisch in die Zukunft. Der Nettogewinn kletterte im abgelaufenen Quartal um 18% auf 6,09 Milliarden Dollar. Der Erlös des Konzerns, zu dem auch WhatsApp und Instagram gehören, stieg sogar um knapp 29% und erreichte fast 18 Milliarden Dollar. Die Einschätzungen der Marktexperten wurden mit diesen Ergebnissen übertroffen.

Amazon

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 13,6% ist die Amazon-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von knapp 460 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 0,05% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Dabei hat Tepper im letzten Quartal die Position um 43% aufgestockt. Mit Amazon setzt der Fondsmanager auf einen der größten Onlinehändler und Cloud-Anbieter der Welt.

Im zurückliegenden Quartal erzielte der Technologiegigant einen Umsatz von 69,98 Milliarden Dollar nach 56,6 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Trotz boomender Einkäufe im Internet und florierender Cloud-Dienste hat der Konzern dabei aber erheblich weniger verdient. Hohe Ausgaben ließen den Nettogewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um knapp 28% auf 2,1 Milliarden Dollar einbrechen.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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