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Die Deutsche Rohstoff ist eine Beteiligungsgesellschaft, kein Explorer

Die Deutsche Rohstoff ist eine Beteiligungsgesellschaft, kein Explorer
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Wenn ein Unternehmen das Adjektiv „deutsch“ im Firmennamen trägt, hat das immer Züge von etwas Absolutem. Man unterstellt, die größte Gesellschaft einer Branche vor sich zu haben, den absoluten Marktführer. Die Deutsche Telekom etwa, die Deutsche Bank oder die Deutsche Börse. In der Regel ist mit dieser Marktstellung eine milliardenschwere Marktkapitalisierung verbunden.

Nicht so bei der Deutsche Rohstoff AG, die sich gestern auf der Herbstkonferenz der DVFA in Frankfurt präsentiert hat. Die Marktkapitalisierung ist von der Milliardenschwelle weit entfernt. Gerade einmal 100 Mio. Euro beträgt der Börsenwert des größten deutschen Rohstoffwertes.

Was sich für die Großen nicht lohnt

Anders als es der Firmenname vermuten lässt ist das Unternehmen gar nicht auf die Förderung von Rohstoffen in Deutschland beschränkt. So besteht das Geschäftsmodell der Deutschen Rohstoff in der Wiedererschließung von Vorkommen, die bereits gut erkundet wurden, jedoch von den Vorbesitzern – meist deutlich größeren Förderunternehmen – als nicht länger förderungswürdig disqualifiziert wurden: Entweder, weil sie ein zu geringes Förderpotenzial bieten, oder weil die Felder nach vermeintlicher Ausbeutung bereits versiegelt wurden, sie heute aber, aufgrund verbesserter technischer Möglichkeiten, doch noch profitable Restmengen an Öl und Gas aufweisen.

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