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Eigenleistung am Bau im Visier des Finanzamts

Inhaltsverzeichnis
Eine neue Gangart legt das Finanzamt bei denen ein, die in Eigenleistung bauen. Davon sind primär nicht die Eigenheime betroffen, sondern größere Bauvorhaben. Mit einem ausgeklügelten PC-Programm will das Finanzamt bei den eingereichten Baubelege prüfen, ob alles plausibel ist. Manchmal kann man durchaus den Eindruck haben, dass „Schwarzarbeit“ auf hochdeutsch im Baugewerbe „Eigenleistungen“ heißt.

Eins steht fest: Wer ein Einfamilienhaus in Eigenleistung errichtet, wird häufig auch einem Nachbarn unentgeltlich helfen, der sein Haus ebenfalls in Eigenleistung baut. Der Grund ist einleuchtend und einfach: Beim Bauen in eigener Regie kommt man einfach nicht immer ohne fremde Hilfe aus. Am Ende der Bauzeit wird es häufig knapp. Daneben wird aber auch den meisten Bauherren während der Bauphase ungebetenerweise unmittelbar auf der Baustelle Hilfe angeboten. Dabei handelt es sich oft nicht um Fachfirmen, sondern um schlichte Schwarzarbeiter. Nicht nur der Finanzverwaltung sind diese ein Dorn im Auge. Mit viel Aufwand versucht der Staat deshalb, Schwarzarbeit zu bekämpfen – mit unterschiedlichem Erfolg. Im Visier des Finanzamts sind künftig größere Bauvorhaben, bei denen die Relationen nicht stimmen.

Günstige Preise als Stolperfalle

Vereinfacht: Das Finanzamt prüft, ob die tatsächlichen Baukosten mit den theoretischen Baukosten übereinstimmen. Schwachstelle bei der Verprobung: Wer günstig kauft, unterbietet die theoretischen Preise ganz erheblich – und bekommt unter Umständen ein Problem mit dem Finanzamt. Beispiel: Sie sind rhetorisch geschickt und handeln bei Ihrem örtlichen Bauunternehmer für eine bestimmte Bauleistung einen außerordentlich günstigen Preis aus. Während der Bauphase gelingt es Ihnen mehrfach, die normalen örtlichen Baupreise durch geschickte Verhandlungen und Kombinationen mit anderen Geschäften zu unterwandern.

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