Fielmann und Fuchs Petrolub: 2 Erfolgsgeschichten

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Lernen Sie hier 2 Aktien kennen, mit denen Sie zwischen 2000 und 2015 viel Geld verdienen konnten. (Foto: J.Lekavicius / shutterstock.com)

In einem vorangegangenen Artikel haben wir die Wertentwicklung des deutschen Leitindex DAX in den Jahren von 2000 bis 2015 betrachtet.

Sie haben erfahren, dass Sie selbst dann, wenn Sie den ungünstigsten Einstiegs-Zeitpunkt gewählt hätten, mit dem DAX bis heute (Stand: Mitte 2015) auf ein Plus von immerhin 38% gekommen wären.

Weiterhin haben Sie mit den Aktien der Deutschen Telekom und der Deutschen Bank 2 der größten Geldvernichter aus dem DAX dieser 15 Jahre kennengelernt.

Abschließend habe ich Ihnen für den an dieser Stelle folgenden Beitrag 2 Gegenbeispiele angekündigt, mit denen Sie in den zurückliegenden Jahren sehr viel Geld verdienen konnten.

Brillen-Spezialist Fielmann: 758% Kursplus seit Februar 2000

Bei den beiden Negativ-Beispielen Deutsche Telekom und Deutsche Bank habe ich als Ausgangspunkt der Betrachtung den Februar des Jahres 2000 gewählt, da insbesondere die Telekom-Aktie dort ihren Höchststand erreicht hatte.

Damit die Vergleichbarkeit zwischen diesen beiden Beispielen mit den beiden Erfolgs-Beispielen gegeben ist, starten wir auch diesbezüglich im Februar 2000.

Die im MDax notierte Aktie des Brillen-Spezialisten Fielmann notierte im Februar des Jahres 2000 bei umgerechnet rund 7 € und notiert aktuell bei knapp über 60 € (Stand: Juni 2015).

Damit kommt die Fielmann-Aktie zwischen 2000 und 2015 auf ein Kursplus von rund 758%.

4.300% Kursplus mit dem Schmiermittel-Produzenten Fuchs Petrolub

Noch beeindruckender fällt das Kursplus bei dem ebenfalls im MDax notierten deutschen Schmiermittel-Produzenten Fuchs Petrolub aus:

Die Vorzugsaktie des Konzerns notierte im Februar 2000 bei umgerechnet 0,88 €.

Gut 15 Jahre später notiert die Fuchs-Vorzugsaktie bei knapp 39 €. Damit beträgt das Kursplus in dieser Zeit gut 4.300%.

In beiden Fällen sind die Dividenden noch nicht einmal mit eingerechnet, obwohl diese langfristig bei deutschen Aktien für etwa 40% des Gewinns verantwortlich sind.

Wenn Sie im Februar des Jahres 2000 jeweils 1.000 € in Fielmann- und Fuchs-Vorzugsaktien investiert hätten, wäre daraus also inzwischen eine Summe von über 50.000 € entstanden – und das ohne Berücksichtigung der Dividenden-Erträge.

Der gemeinsame Nenner der beiden Erfolgs-Beispiele

Abschließend möchte ich Ihnen noch verraten, was diese beiden Unternehmen gemeinsam haben:

Der wichtigste gemeinsame Nenner ist, dass beide Konzerne familiengeführt sind. U. a.  deshalb entwickelten sich die Aktien der beiden Firmen Fuchs und Fielmann in den hier betrachteten 15 Jahren so positiv wie eben dargestellt.

Doch warum sind familien- und inhabergeführte Unternehmen so erfolgreich? Hier die wichtigsten Gründe auf einen Blick:

  • Eigentümer- bzw. familiengeführte Unternehmen denken in Generationen, nicht in Quartalen.
  • Verantwortungsbewusstsein, hohe Identifikation und persönliches finanzielles Engagement wirken sich positiv auf den Aktienkurs aus.
  • Unternehmerkultur prägt die Unternehmenskultur.
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Tobias Schöneich
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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