Gold-Report: Warum Sie mit Gold langfristig nichts falsch machen

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Eine neue Studie der Ersten Gruppe aus Österreich beschäftigt sich mit dem Thema Gold. In lockerer Reihenfolge wollen wir Ihnen […] (Foto: Africa Studio / shutterstock.com)

Eine neue Studie der Ersten Gruppe aus Österreich beschäftigt sich mit dem Thema Gold.

In lockerer Reihenfolge wollen wir Ihnen nach und nach verschiedene Aspekte nennen.

Kein Vorbeikommen am Gold

Denn: Am gelben Edelmetall werden Sie in den nächsten Jahren nicht vorbeikommen, meinen wir. Die Gefahr einer Hyperinflation in der Eurozone wächst quasi täglich, wodurch die Konzentration auf eine Währung wie Gold wichtig wird.

Währung sagen wir bewusst, da Banken schon lange die Goldreserven eher als Währung denn als Rohstoff wahrnehmen.

Deshalb steigt die Nachfrage, führt aber nicht zu explodierenden Preisen.

Denn: Anders als bei Aktien, werden die einmal erworbenen Positionen kaum noch neu gehandelt, sodass am Markt oft nur Spekulanten auftreten, die nicht immer nur steigende, sondern über den Terminmarkt auch fallende Goldnotierungen annehmen.

Gold: Zinsniveau perfekt für Rohstoff

Für einen Anstieg des Goldkurses spricht neben der von uns vermuteten inflationären Entwicklung vor allem das Niveau des Realzinses.

Der Realzins errechnet sich, indem Sie das Zinsniveau insgesamt betrachten und die Inflationsrate abziehen. Derzeit gehen wir von einem Realzinsniveau in Höhe von vielleicht 0% aus.

Vorsicht: In den 80er- sowie in den 90er-Jahren war der Realzins mit 4% deutlich höher. Das bedeutet: Geld war schlicht mehr wert als heute. In den betreffenden Jahren war der Goldpreis auch nahezu stets gesunken.

Das aber zeigt:

  • Jetzt ist das Umfeld für das gelbe Edelmetall perfekt. Der Goldpreis wird steigen, da in den vergangenen Jahren seit 2000 in der Mehrheit aller Monate der Realzins sogar negativ war.
  • Deshalb müssen Investoren, die ihr Kapital schützen und erhalten wollen, in Gold investieren. Das wirft offiziell keine Zinsen ab, bringt aber über steigende Kurse eine Rendite, die für den ausfallenden Zins entschädigt.
  • Da immer mehr Geld gedruckt wird und Spanien die Eurozone schon wieder um neue Kredite angegangen ist, können Sie von weiter sinkenden Realzinsen und damit einem höheren Goldpreis ausgehen. Wann das sein wird, entzieht sich unserer Kenntnis.
  • Denn einzelne Goldbewegungen lassen sich schlicht nicht kalkulieren. Dafür können einzelne Investoren wie Zentralbanken bereits den Markt beeinflussen.

GeVestor meint

Sie können von einem steigenden Goldpreis ausgehen – in den kommenden 18 bis 24 Monaten. Am besten sichern Sie Ihre Rendite mit physischem Gold, also etwa Barren und Münzen.

Physisches Gold können Sie auch in Form von ETC – börsengehandelten Fonds auf Commodities, also Rohstoffe – erwerben.

Das Vermögen ist selbst bei Konstruktionen wie Xetra Gold – eigentlich ein Zertifikat – mit Gold hinterlegt.

Sie können sich die Bestände von Gold sogar auf Wunsch nach Hause liefern lassen – dies allerdings ist teuer.

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Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

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