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Griechenland bleibt EU-Schuldenmeister

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In der vergangenen Woche ging es im Deutschen Bundestag ja wieder einmal um die Schuldenkrise in Griechenland, genauer gesagt um die Rückabwicklung von Finanzhilfen für das Krisenland. Von Seiten der Bundesregierung wurde in dem Kontext darauf verwiesen, dass das Land auf dem Weg der Besserung und insbesondere die Arbeitslosigkeit rückläufig sei.

Es gab aber aus der Opposition auch sehr kritische Stimmen. Hier wurde darauf verwiesen, dass das Land nach wie vor in der Dauerkrise verharren würde. Die Wirtschaftsleistung ist ja in den letzten zehn Jahren um ungefähr ein Viertel geschrumpft, die Menschen mussten erhebliche finanzielle Einschnitte verkraften.

Tatsache ist ja, dass dem griechischen Arbeitsministerium zufolge rund 40 Prozent der Rentner weniger als 500 Euro monatliche BRUTTO-Rente erhalten. Gut 70 Prozent der Rentner bekommen weniger als 1.000 Euro brutto im Monat. Das sind schon dramatische Fakten gerade auch mit Blick auf die hohen Nahrungsmittelpreise, die nicht wirklich merklich tiefer als in Deutschland liegen.

Verschuldungskrise nicht gelöst

Gleichzeitig bleibt die Verschuldungskrise ja nach wie vor ungelöst und eine Dauerbaustelle. Nach vielen Jahren der Austerität sind die griechischen Staatsfinanzen nach wie vor nicht gesundet. Im Gegenteil. Jüngst vermeldete Eurostat, das offizielle Statistikamt der EU, dass die öffentliche Verschuldung des Krisenlandes Ende 2018 bei knapp 335 Milliarden Euro lag.

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