Insidertrades der Woche: Was Vorstände und Firmeninsider jetzt kaufen

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Insidertransaktionen der Woche: Intel-Boss nutzt Kursdebakel und stockt Aktienpaket weiter auf. Verzögerungen bei Chip-Entwicklung sorgen beim Chip-Riesen derzeit für miese Stimmung (Foto: John Williams RUS / Shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen wieder über auffällige Aktientransaktionen von Vorständen oder renommierten Hedgefonds berichten. Denn wer sollte die zukünftige Entwicklung in den Firmen besser beurteilen können als die Vorstände oder Großaktionäre, die ganz nah am Puls der Zeit sind?

Aktientransaktionen dieser Personen können Ihnen wichtige Informationen liefern. Besonderen Informationsgehalt haben dabei die Aktienkäufe. Das hat einen einfachen Grund: Während es für Verkäufe vielfältige Gründe gibt, dürfte hinter massiven Aktienkäufen vor allem eins stecken: Die Intention Geld zu verdienen.

Anbei finden Sie drei noch junge Biotechnologiefirmen, die in der vergangenen Woche durch auffällige Insidertransaktionen aufgefallen sind:

Kinder Morgan:

Die Angst vor dem Coronavirus hat den Ölpreis und die Aktien der Ölkonzerne zuletzt massiv unter Druck gebracht. Das ermäßigte Kursniveau nutzen jetzt einige Firmeninsider, um ihre Aktienpositionen kräftig auszubauen. Bei dem Pipelinespezialisten Kinder Morgan griffen sowohl der Mitgründer Richard Kinder als auch der Vorstand Steven Kean massiv zu. Gemeinsam kauften Sie 605.000 Aktien bei einem Kurs zwischen 18,61 und 20,72 Dollar. Insgesamt hatten die Zukäufe einen Gegenwert von knapp 11,98 Millionen Dollar.

Kinder Morgan betreibt 135.000 km Erdgas- und Erdöl-Pipelines und etwa 180 Tanklager in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen wurde von Richard Kinder gegründet und entstand 1997 als Spin-off von Enrons Pipelinegeschäft. Zu Kinder Morgan gehören die Tochterunternehmen Kinder Morgan Energy Partners, Kinder Morgan Management und El Paso Pipeline Partners. Kinder Morgan ist außerdem der führende Lieferant von Kohlendioxid für die tertiäre Ölgewinnung in Nordamerika. Zuletzt erzielte der Konzern bei einem Jahresumsatz von 13,2 Milliarden Dollar einen Nettogewinn in Höhe von 2,19 Milliarden Dollar.

KKR & Co.:

Auch die Papiere des Beteiligungsmanagers KKR standen zuletzt unter Druck. Den Rücksetzer nutzte der amtierende Finanzchef Robert Lewin, um 50.000 Aktien einzusammeln. Bei einem Kaufkurs von 28,38 Dollar je Stück musste Lewin für die Transaktion immerhin 1,41 Millionen Dollar auf den Tisch legen.

In den letzten Jahren liefen die Geschäfte bei KKR prächtig: Das anhaltende Niedrigzinsumfeld sorgte dafür, dass die verwalteten Vermögen im alternativen Bereich und bei Private Equity-Anlagen signifikant nach oben kletterten. Seit 2010 erhöhten sich die Umsätze von 435 Millionen auf zuletzt 4,22 Milliarden Dollar. Bei einem Jahresgewinn von 2 Milliarden Dollar lag die Gewinnspanne bei beeindruckenden 47,5% und damit auf dem höchsten Niveau der Firmengeschichte.

Trinity Industries:

Bei dem amerikanischen Industriekonzern Trinity Industries kam es ebenfalls zu auffälligen Aktientransaktionen. Der Direktor Brandon Boze, der auch Partner des Hedgefondsmanagers Valueact Capital Management ist, erwarb im Februar 383.424 Aktien bei Kursen zwischen 20,48 und 20,99 Dollar (Gegenwert rd. 8,35 Millionen Dollar). Inzwischen hält Boze 26,16 Millionen Aktien und damit 21,7% aller Stimmrechte des Konzerns.

Trinity Industries ist ein amerikanischer Industriekonzern mit Sitz in Dallas. Das Unternehmen produziert Güterwaggons, Gastanks, Leitplanken und Masten für Windkraftanlagen. Zuletzt erzielte Trinity Industries ein Umsatzplus von 20% auf 3 Milliarden Dollar. Allerdings ging zugleich der Gewinn um 13% auf 138 Millionen Dollar zurück.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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