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Juncker und Draghi: Zeitenwende in der EU

Juncker und Draghi: Zeitenwende in der EU
Alexandros Michailidis / shutterstock.com
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Auf der europäischen Bühne geht dieser Tage eine Ära zu Ende, genau genommen sogar zwei. Ihre letzten offiziellen Auftritte hatten Jean-Claude Juncker und Mario Draghi bereits in der vergangenen Woche, nun scheiden der bisherige EU-Kommissionspräsident und der langjährige Chef der Europäischen Zentralbank endgültig aus dem Amt.

Beide blicken auf bewegte Jahre zurück, die ihnen politisch einiges Können abverlangten. So hat Mario Draghi die Eurozone durch die Wirtschaftskrise und die Jahre danach manövriert mit einem Kurs, der nicht unumstritten war und ist. Das Mittel seiner Wahl war eine deutliche Lockerung der Geldpolitik, das Absenken der Zinsen auf Null bis hin zu Strafzöllen für Banken, die ihr Geld bei der Notenbank zwischenlagern, sowie ein großangelegtes Ankaufprogramm von Staatsanleihen.

Draghis umstrittener Euro-Rettungskurs

Spekulanten, die während der Schuldenkrise mehrerer Euro-Länder gegen die Währungsunion wetteten, hielt Draghi seine Lizenz zum Gelddrucken entgegen. Die bewusste Abwertung der Währung ließ nicht nur Spekulanten wieder abziehen, auch Europas Exportwirtschaft profitierte durch die im Verhältnis zu anderen Währungen gefallenen Preise.

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