LPKF Laser verbreitet Zuversicht

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Auch wenn der Markt derzeit – durch emotionales Handeln – zu heftigen Übertreibungen neigt, sollten Sie sich dennoch Zeit nehmen, sich die Fundamentalnachrichten einzelner Unternehmen einmal genauer anzuschauen und das Handeln an der Börse dementsprechend auszurichten. Gestern gab es vom Laserspezialisten LPKF Laser & Electronics AG eine Meldung, die für die Zukunft des Unternehmens und der Aktie Hoffnung macht.

Unternehmensportrait

Die LPKF Laser & Electronics AG ist ein führender Anbieter von laserbasierten Lösungen für die Technologieindustrie. Lasersysteme von LPKF sind für die Herstellung von Leiterplatten, Mikrochips, Automobilteilen, Solarmodulen und vielen anderen Komponenten von entscheidender Bedeutung. Das Unternehmen wurde 1976 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Garbsen bei Hannover.

Nach der Corona-Krise soll das Wachstum fortgesetzt werden

Die Unternehmensführung rechnet – nach einem Einbruch in der Corona-Krise – mittelfristig weiter mit starkem Wachstum. Zwar kann derzeit noch keine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gegeben werden – die Perspektiven für die Zeit danach sind allerdings als gut zu bezeichnen.

Und noch etwas ist positiv anzumerken: In einer Phase, in der ein Unternehmen nach dem anderen die Dividende kürzt oder sogar streicht, wird die LPKF Laser & Electronics AG für 2019 – erstmals seit 4 Jahren – eine Dividende zahlen, die 0,10 Euro je Aktie betragen wird.

Deutliche Zuwächse im Jahr 2019

Im vergangenen Jahr legte der Umsatz um 17% auf 140 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern konnte sich mit 19,2 Mio. Euro nahezu verdreifachen. Beim Überschuss gab es letztendlich einen Sprung von 8 Mio. Euro auf 13 Mio. Euro. Unter dem Strich erhöhte sich der Überschuss von 8 auf 13 Mio. Euro.

Aktie leidet unter Corona-Panik

In den vergangenen Wochen wurde die Aktie des Unternehmens, die erst im Februar in den SDAX aufgenommen wurde, arg gebeutelt. Lag der Kurs nach der Aufnahme noch jenseits der 25 Euro-Marke, so sorgte die Corona-Panik für kräftige Minuszeichen, die die Aktie Mitte März bis in die Nähe der 10 Euro-Marke stürzen ließ. Diese Marke bildet bei 10,70 Euro jetzt eine wichtige Unterstützungslinie.

Die jetzigen Nachrichten sorgten für einen Kurssprung auf rund 15 Euro. Langfristig dürfte es wieder deutlich mehr werden. Für die kommenden Jahre wird weiterhin ein nachhaltiges, profitables Wachstum in allen Geschäftsbereichen erwartet. So soll 2024 der Umsatz bei über 360 Mio. Euro und die Ebit-Marge bei mindestens 25% liegen.

Und diese Entwicklung spiegelt der Aktienkurs – trotz des gestrigen Kurssprungs – bei weitem nicht wider. Kurzfristig kann jedoch das Tief von 10,70 Euro durchaus noch mal getestet werden, wenn die Panik an die Börsen zurückkehrt.