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M1 Kliniken: Schönheit fürs Depot

Inhaltsverzeichnis

Die Berichtssaison für das 1. Quartal ist größtenteils abgehakt. Das eine oder andere Unternehmen aus der 2. oder 3. Reihe legt jetzt dagegen erst das Zahlenwerk für das Geschäftsjahr 2018 vor. So auch M1 Kliniken. Das Unternehmen, ein führender Betreiber von Schönheitskliniken, bleibt, weitgehend unbeachtet von den meisten Anlegern, auf Wachstumskurs.

M1 Kliniken: Führender Betreiber von Schönheitskliniken

Die meisten von Ihnen werden M1 vermutlich nicht kennen. Daher möchte ich Ihnen das Unternehmen zunächst kurz vorstellen. Die Gesellschaft aus Berlin wurde erst 2007 gegründet und hat sich seitdem zu einem der größten deutschen Gesundheitsdienstleister im Bereich der plastischen und ästhetischen Medizin und Chirurgie entwickelt.

Unter den Marken M1 Med Beauty, M1 Laser und M1 Dental werden derzeit an mehr als 25 Fachzentren schönheitsmedizinische Behandlungen angeboten. Dabei zählt die M1Schlossklinik für plastische und ästhetische Chirurgie in Berlin mit sechs Operationssälen und 35 Betten zu den größten und modernsten Einrichtungen dieser Art in Europa. Darüber hinaus vermarktet die Gruppe unter den Marken M1 Select und M1 Aesthetics hochwertige Produkte an private Kunden sowie Ärzte, Apotheken und Großhändler.

M1 steigert Umsatz und Gewinn und will weiter wachsen

Das Unternehmen hat sich in einer attraktiven Nische des Gesundheitsmarkts gut positioniert und wächst weiter kräftig. Das belegen die Ergebnisse, die M1 in dieser Woche vorgelegt hat. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2018 um 38% auf 65,2 Mio. Euro.

Obwohl der Klinikbetreiber kräftig in das weitere Wachstum investiert hat, konnte auch der Gewinn weiter zulegen. Der Vorsteuergewinn verbesserte sich um 10% auf 8,1 Mio. Euro. Wie in den Vorjahren will M1 auch für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 0,30 Euro je Aktie ausschütten. Die Dividendenrendite beträgt damit 2,3%.

Für das laufende Jahr rechnet das Management mit weiteren Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn. Bis 2020 soll die Zahl der Fachzentren von M1 Med Beauty auf rund 50 verdoppelt werden. Ziel des Unternehmens ist es, die Nummer 1 in Sachen Schönheit in Europa zu werden.

Aktie hat Potenzial

Seit dem Börsengang im September 2015 hat sich der Nebenwert positiv entwickelt. Gegenüber dem Ausgabepreis von 4,70 Euro hat der Kurs in der Spitze um rund 277% zugelegt. Seit nunmehr fast einem Jahr befindet sich die Aktie jedoch auf Konsolidierungskurs.

Das Problem: Den Nebenwert haben nur sehr wenige Anleger auf dem Zettel. Zudem ist der Streubesitz relativ gering: Die auf den Gesundheitssektor spezialisierte Beteiligungsgesellschaft MPH hält rund 76% der Anteile.

Das hat zur Folge, dass die Handelsumsätze bei der M1-Aktie recht dünn sind, was durchaus auch einmal zu höheren Kursschwankungen führen kann. Für risikobereite Anleger mit Weitblick ist die Aktie dennoch interessant. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 19 lässt angesichts hoher Wachstumsraten auf mittlere und lange Sicht durchaus Luft für deutlich höhere Notierungen.