Mai 2020: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Warren Buffett

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Die 3 Top-Position von Warren Buffett: Das Orakel aus Omaha geht bei Apple "All in". Die Aktie des Smartphone-Giganten macht inzwischen 35% des Gesamtportfolios aus (Foto: NYC Russ / Shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Warren Buffett vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von über 70 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selber ist.

Aktuell hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.

Buffett gilt als einer der besten Anleger weltweit. Sein Spitzname „Das Orakel von Omaha“ verdankt er seinem wertorientierten, äußerst erfolgreichen und langfristig ausgerichteten Investmentstil. Im den vergangenen 35 Jahren konnte Buffett für seine Anleger einen Gewinn von 18,6% pro Jahr einfahren. Der S&P 500-Index konnte im gleichen Zeitraum um lediglich 10,9% pro Jahr zulegen.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Apple:

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von inzwischen 35,5% ist weiterhin die Apple-Aktie. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position unverändert gelassen. Durch den Kursanstieg der Aktie (+5,33% seit Jahresbeginn) in einem ansonsten schwachen Marktumfeld ist die Aktie aber in der Gewichtung nochmals deutlich gestiegen.  Aktuell hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von fast 62,5 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 5,66% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Seine ersten Apple-Aktien kaufte das Orakel aus Omaha übrigens im ersten Quartal 2016.

Zuletzt hat der Technologiegigant im abgelaufenen Quartal die Analystenerwartungen schlagen können. Insgesamt konnte der Smartphone-Gigant beim Umsatz um 1% auf 58,3 Milliarden Dollar zulegen. Im Service-Geschäft legte Apple um 17% auf 13,35 Milliarden Dollar zu. Die Erlöse bei den iPhones gingen um 7% auf 28,96 Milliarden Dollar zurück. Der Gewinn je Aktie betrug 2,55 Dollar (+4% gegenüber dem Vorjahresquartal). Die Analysten waren im Vorfeld der Zahlen nur von einem Gewinn in Höhe von 2,27 Dollar je Anteilschein ausgegangen.

Bank of America:

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 11,20% ist die amerikanische Großbank Bank of America. Derzeit hält Buffett Aktienpaket im Wert von 19,6 Milliarden Dollar an dem Finanzkonzern. Im zurückliegenden Quartal hat die Investorenlegende die Position unverändert gelassen. Mit einer Beteiligung von 10,66% an dem Unternehmen gehört Buffett zu den größten Einzelaktionären.

Die Bank of America ist eines der führenden Bank-Holding-Unternehmen in den USA. Insgesamt versorgt die Bank of America Kunden in rund 4.400 Filialen mit klassischen Bankdienstleistungen und Beratungen. Des Weiteren betreibt das Kreditinstitut rund 16.000 Bankautomaten in allen US-Bundesstaaten und dem District of Columbia. Neben den USA ist die Bank of America in über 35 weiteren Ländern rund um den Globus präsent.

Coca Cola:

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 10,08% ist mit der Aktie von Coca Cola der weltweit führende Softdrinkhersteller. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von gut 17,7Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 9,31% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position unverändert gelassen.

Derzeit sorgt die Coronavirus-Pandemie für deutliche Bremsspuren bei dem Getränkeriesen. Seit Anfang April ist die verkaufte Menge weltweit um rund 25% geschrumpft. Dies ist vor allem auf die deutlich geringere Nachfrage der gewerblichen Kunden zurückzuführen, mit denen das Unternehmen rund die Hälfte seines Umsatzes macht. Wie stark dies das zweite Jahresviertel und im Gesamtjahr 2020 letztendlich beeinträchtigen werde, ist zur Zeit noch unklar. Es hängt stark davon ab, wie lange das Abstandhalten und das Zuhausebleiben andauert, aber auch wie schnell sich die Konjunktur erholen wird.

Im ersten Quartal ging der Umsatz im Jahresvergleich um 1% auf 8,6 Milliarden Dollar zurück. Unter dem Strich blieb ein Gewinn für die Anteilseigner von knapp 2,8 Milliarden Dollar übrig.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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