Nahost-Experte: Baldiger Angriff auf den Iran möglich

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Noch ist es ruhig um den Iran-Konflikt. Aber das kann sich sehr schnell ändern – mit massiven Folgen auch für uns. (Foto: Rawpixel.com / Shutterstock.com)

Der Nahost-Experte Michael Lüders hat sich jetzt in der Tagesschau zum drohenden Iran-Krieg geäußert:

Seiner Ansicht nach ist dieser fast schon sicher und werde seiner Ansicht nach noch vor den US-Wahlen im Herbst stattfinden.

Seiner Meinung nach wären die Folgen eines solchen Angriffs auch für uns fatal: Vor allem kommt dann ein massiver Anstieg des Ölpreises, der verheerende Schäden für die Weltwirtschaft nach sich ziehen werde.

Fast noch erstaunlicher ist, wie Risiken wie ein möglicher Krieg derzeit an den Börsen fast vollständig ausgeblendet werden. Die Börsianer tun so, als ob wir uns mitten im größten Boom befinden würden. Doch dem ist nicht so. Zwar hellen sich einige Konjunkturdaten in Deutschland auf.

So fallen immer mehr Menschen auf die Aufschwungspropaganda herein und konsumieren wieder deutlich mehr. Doch das dicke Ende mit dem nächsten Absturz wird schon bald kommen.

In vielen anderen europäischen Ländern geht es aber weiter bergab. Spanien ist weit davon entfernt, die Wende geschafft zu haben. Griechenland hat wieder etwas Luft in der Krise – aber nicht wirklich eine reale Chance, die Staatsfinanzen in den nächsten Jahren wieder in den Griff zu bekommen.

Portugal sackt immer weiter ab. Und für mich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis für Portugal ein zweites Rettungspaket nötig sein wird.

Weltwirtschaft hängt am seidenen Faden

An solchen Beispielen sehen Sie wieder einmal, an welch seidenem Faden unsere Weltwirtschaft hängt: Einige kleinere Krisen, die eigentlich keine globalen Folgen haben, können bei einer weiteren Verschärfung die Weltwirtschaft dann sehr schnell sehr stark unter Druck setzen.

Und dann schwebt über allem noch das Problem des hohen Ölpreises, der bei einer Verschärfung des Iran-Konflikts bis hin zu einem Krieg weiter massiv steigen kann. Benzinpreise von 2,00 Euro und mehr sind dann bei uns sehr schnell möglich.

Sollte es tatsächlich dazu kommen, steigt die Gefahr auch für die Weltwirtschaft. Öl ist nun einmal der Schmierstoff der globalen Wirtschaft. Und wenn Öl oder auch andere Energieträger stark im Preis steigen, könnte das sehr schnell zu einer Weltwirtschaftskrise führen.

Was Sie weiter daran sehen können, ist, wie richtig es derzeit ist, auch auf Energierohstoffe zu setzen. Energie ist ein strategischer, unverzichtbarer Rohstoff und kann weder – wie Industriemetalle – eingespart, noch recycelt werden.

Daher ist es ganz wichtig für eine richtige Krisenvorbereitung, dass auch Energieträger in Ihren Depots vorhanden sind. So schützen Sie sich vor dem nächsten Abschwung, der auf jeden Fall kommen wird.

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Günter Hannich
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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