+++ NEU: Die kostenlosen Online Live Webinare 2022 - Trading, Finanzen, Geldanlage & Vermögen +++

Notenbanken packen die große Keule aus

Notenbanken packen die große Keule aus
nitpicker / shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis
Heute möchte ich mit einem Zitat von Wladimir I. Lenin beginnen: „Es gibt Jahrzehnte, in denen nichts passiert. Und es gibt Wochen, in denen Jahrzehnte passieren.“ So gesehen dürften die meisten von uns in den vergangenen Tagen gleich um mehrere Jahrzehnte gealtert sein.

Keule ausgepackt

Das sehen wohl auch die Zentralbanker so, die bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gerade die große Keule ausgepackt haben. Rund um den Globus wurden die Zinsen von historisch niedrigem Niveau nochmals abgesenkt und Maßnahmen des Quantitative Easing ergriffen oder ausgeweitet, wie wir sie schon in der Finanzmarktkrise 2008 kennengelernt haben. Die Europäische Zentralbank etwa hat ein „Pandemic Emergency Purchase Programme“ initiiert, das zwar auf die ulkige Abkürzung PEPP hört, jedoch mit einem Volumen von nicht weniger als 750 Milliarden Euro sämtliche bekannte Größenordnungen sprengt.

Zumal es damit nicht getan sein muss, denn die EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat bereits angekündigt, dass sie „absolut“ dazu bereit sei, den Umfang der Kaufprogramme zu erhöhen und die Zusammensetzung der Programme „so weit wie nötig und für so lange wie notwendig anzupassen“. Wird dann wieder über Helikoptergeld nachgedacht? Mit der Folge, dass in den Bilanzen der Zentralbanken Billionen an niedrig verzinslichen Staatsanleihen verbucht sein werden, wodurch Zinserhöhungen auf absehbare Zeit – also für die kommenden Jahrzehnte – kaum realistisch sind.

Sie möchten wissen wie es weiter geht?
Jetzt kostenlos für unseren Börsen-Ratgeber anmelden
Hrsg.: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG. Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter „Gelfarths Dividenden Telegramm“ an. Jederzeit kündbar. Datenschutzhinweise