+++ NEU: Die kostenlosen Online Live Webinare 2022 - Trading, Finanzen, Geldanlage & Vermögen +++

Sie verlieren alles und die Boni für Top-Verdiener steigen

Inhaltsverzeichnis

Rente mit 70, dann auch noch zu 100% versteuert, Riester-Rente als großer Flopp, Sparbücher, Lebensversicherungen und Bauspar-Verträge aufgrund der Nullzins-Politik zinswertlos, und dann noch drohender Negativ-Zins…

Das sind Aussichten, die wütend machen.

Doch während jeder Zweite von Ihnen spätestens ab 2030 in Alters-Armut versinken wird, gibt es neben den Verlierern auch Gewinner in diesem Finanz-System.

Und diese sahnen richtig ab – im wahrsten Sinne des Wortes.

Boni, Prämien, Abfindungen: Wer absahnt und wer verliert

Verrückt: V. a. Banker werden mit großzügigen, will sagen: unverschämten, Boni bedacht.

So werden beispielsweise pro Investment-Banker von Goldman Sachs durchschnittlich 274.000 € ausgeschüttet.

Wetten, dass diese Summe die meisten von Ihnen nicht einmal im Jahr verdienen!? Dabei sind das noch Peanuts, wie Sie noch sehen werden…

Während vom Normal-Verdiener immer mehr Vermögen vernichtet wird, stiegen die Boni, die sich Banker, Geschäfts-Führer und Vorstände in die Taschen schieben, sogar um ca. 3%. Und auch die Jahres-Gehälter können sich sehen lassen.

Das sind die 10 größten Absahner

Nachfolgend ein paar Fakten, damit Sie über die Absahner informiert sind (Stand: 2015):

  1. Martin Winterkorn (VW, trat im September 2015 zurück): 15,85 Mio. €. Ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 6%.
  2. Dieter Zetsche (Daimler): 14,42 Mio. €. Ein Plus von 5%.
  3. Frank Appel (Deutsche Post): 9,59 Mio. €. Ein Plus von 22%.
  4. Ulf Schneider (Fresenius): 9,17 Mio. €.
  5. Kurt Bock (BASF): 7,8 Mio. €.
  6. Kasper Rorsted (Henkel): 7,66 Mio. €.
  7. Joe Kaeser (Siemens): 6,68 Mio. €.
  8. Marijn Dekkers (BASF): 6,66 Mio. €. Ein Plus von 72%.
  9. Elmar Degenhart (Continental): 6,22 Mio. €.
  10. Anshu Jain (Deutsche Bank): 6,21 Mio. €.

Die größte Abfindung aller Zeiten

Auch ansonsten wird bei den Oberen mit Millionen herumgeworfen, wie bei Dagobert Duck in seinem Geldspeicher. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie nachfolgendes Beispiel:

Kennen Sie Lee Raymond? Wenn nicht: Raymond war von 1999 bis 2005 Vorsitzender (CEO) des US-amerikanischen Mineralöl-Konzerns Exxon.

Seine Abfindung bei seinem Ausscheiden war die höchste jemals bezahlte: Satte 351 Mio. Dollar (etwa 248 Mio. €) kassierte er bei seinem Abgang.

Doch das war noch nicht alles: Er wechselte mit einem gut dotierten Vertrag gleich danach in den Aufsichtsrat des Unternehmens.

Die Millionen sprudeln – Ablösungen, Abfindungen, Prämien

Der ehemalige Chef von Mannesmann, Klaus Esser, strich 2000 rund 15 Mio. € Anerkennungs-Prämie ein.

Bei Ex-Telekom-Chef Ron Sommer wurde gemunkelt, dass er bei seiner Ablösung im selben Jahr mit 65 Mio. € abgefunden wurde.

Die Deutsche Telekom bestritt dies und verwies darauf, dass er lediglich 11,6 Mio. € laufende Bezüge erhalten hatte. Aber wer wird hier denn Korinthen zählen, nicht wahr!?

Auch die Deutsche Bank ließ es krachen; beispielsweise als Clemens Börsig 2001 Finanz-Vorstand wurde und ein Jahr später in den Aufsichtsrat bestellt wurde.Da bekam er geschätzte 17 Mio. € für die Auflösung seines alten Vertrages.

Ex-Infineon-Chef Ulrich Schumacher erhielt 2004 über 5 Mio. €.

Und Werner Seifert, der 2005 zurückgetretene Vorstands-Vorsitzende der Deutschen Börse AG, ließ sich seinen Ruhesitz mit 10 Mio. € vergolden.

Als der ehemalige Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder 2006 vorzeitig den Konzern verließ, erhielt er geschätzte 10 Mio. € Abfindung.