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Tabak-Konzerne mit hohen Dividenden

Tabak-Konzerne mit hohen Dividenden
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Seit Dezember vergangenen Jahres müssen Tabakkonzerne, die in den USA aktiv sind, auf eigene Kosten auf die Gefahren und Folgen des Rauchens hinweisen.

Nach einem US-Gerichtsurteil sind sie verpflichtet, ein Jahr lang in 50 großen Tageszeitungen und in TV-Spots aufklärende Sätze zu veröffentlichen, wie „Rauchen tötet jeden Tag 1.200 Amerikaner“ oder „Jeden Tag sterben mehr Menschen durch Rauchen als durch Aids, Mord, Selbstmord, Drogen, Autounfälle und Alkohol zusammen“.

Die Pflicht zur Aufklärung in den Medien kostet die Branche rund 30 Mio. $. Ob die Maßnahme Wirkung zeigt, darf bezweifelt werden. Von Schockbildern und Werbeverboten haben sich auch nur wenige Raucher beeindrucken lassen. Die Tabak-Branche verdient jedenfalls immer noch prächtig. Und davon profitiert wiederum der Staat. Die Tabaksteuer spülte 2016 allein in Deutschland 14,2 Mrd. € in die Staatskasse.

Mittelfristig werden alternative Produkte wie E-Zigaretten die Schwächen im traditionellen Tabakgeschäft kompensieren. Altria und BAT sind aber vor allem wegen ihrer großzügigen Dividendenpolitik bei den Anlegern beliebt.

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