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Umweltkriegs-Schäden und Flüchtlings-Ströme nach Europa

Inhaltsverzeichnis

Der Flüchtlings-Strom nach Europa – und insbesondere nach Deutschland – ist keine Eintagsfliege.

Menschen fliehen wegen Krieg, Terror, Natur-Katastrophen, Hunger und Armut aus ihrer Heimat in eine vermeintlich bessere Zukunft.

Selbst nach dem Frieden werden Menschen aus den Kriegs-Gebieten fliehen

Doch selbst wenn endlich Frieden in den Kriegs-Gebieten, wie beispielsweise in Syrien, geschaffen werden kann, wird dies nicht das Ende der Migrations-Bewegungen sein.

Ganz im Gegenteil: Kriege vernichten nicht nur Menschenleben, sondern zerstören zudem die Lebens-Grundlagen der Menschen.

So wird auch nach dem Ende der Kampf-Handlungen ihr Leben und Überleben nicht nur erschwert, sondern auch weiterhin gefährdet.

Kriegs-Schäden werden in Toten, Verwundeten und materiellen Zerstörungen beziffert, nicht aber in den entstandenen Umwelt-Schäden.

Doch gerade diese führen zu massiven Langzeit-Folgen, die das Leben der Menschen genauso betrifft, wie die Gewalt des Krieges.

Umwelt-Krieg und Umwelt-Schäden

Was damit genau gemeint ist? Wasser, Luft und Böden sind oftmals durch die Kriegs-Schäden durch Öl, Chemikalien, Landminen oder gar Blindgänger verseucht.

Dadurch sind die Lebens-Grundlagen der gesamten Bevölkerung bedroht. Und das führt dazu, dass die Menschen aus dieser lebensunwerten Umgebung fliehen.

Kein anderer als der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte einmal, dass die Umwelt in Kriegen geschützt werden müsse. Sie verdiene ähnliche festgeschriebene Schutzmaßnahmen wie die Zivil-Bevölkerung.

Wir betrachten nachfolgend ein besonders prekäres Beispiel, damit Sie nachvollziehen können, weshalb er das sagte:

Afghanistan: Krieg und Umwelt-Zerstörung

Eine Studie des UNEP (UN Environment Programme), des Umwelt-Programms der Vereinten Nationen, besagt, dass 20 Jahre Krieg der Umwelt Afghanistans so schweren Schaden zufügte, dass die Wiederherstellung gefährdet ist:

So sind in 3 Provinzen mehr als 50% der Wälder zerstört.

Weniger als 12% der Menschen haben in den Städten Zugang zu sauberem Wasser, denn die Wasser-Versorgung ist erheblich beeinträchtigt.

Auch der Müll wird zum Problem, weil es keine funktionierende und geregelte Müllbeseitigung mehr gibt; mit allen daraus resultierenden Folgen für Umwelt und Bevölkerung – vor allen Dingen gesundheitliche…

Zudem stellen die Öl-Raffinerien und Fabriken ein ernstes Gesundheits- und Umwelt-Risiko dar – und zwar für die Schutzbedürftigsten einer Gesellschaft, wie Sie nachfolgend sehen werden.

Kinder-Arbeit und Gesundheits-Risiken

Kinder-Arbeit ist in Afghanistan gang und gäbe. Deshalb schuften Minderjährige auch in Raffinerien und Fabriken, 12 Stunden am Tag – und das ohne jegliche Schutzvorkehrungen.

Zu allem Übel übernachten sie dann auch noch neben den Maschinen; mit all den Chemikalien – Zustände also, die wir uns nicht mal im Entferntesten vorstellen können und die Kinder- und Arbeitsschutz ad absurdum führen.

Zu diesen Umwelt-Kriegs-Schäden kommen noch andere hinzu. Denn das ausgeblutete Land kann die Menschen kaum versorgen. So blühen Gewalt, Korruption und Kampf um jegliche Ressourcen weiter in Afghanistan.