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Alphabet-Aktie im Visier von Hedgefondsmanager Alan Fournier

Alphabet-Aktie im Visier von Hedgefondsmanager Alan Fournier
Игорь Головнёв / stock.adobe.com
Inhaltsverzeichnis

Heute möchte ich Ihnen die drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des US-amerikanischen Top-Investors Alan Fournier vorstellen.

Bevor sich Fournier mit seinem Hedge-Fonds Pennant Capital Management selbstständig gemacht hat, konnte er weitreichende Erfahrungen in der Finanzbranche sammeln – und hat dabei von einigen der besten Investment-Managern gelernt.

Seine Karriere startete Fournier Ende der 80er Jahre bei dem damals bedeutenden Wertpapier-Broker Bernstein als Aktien-Analyst. Dort betreute er einige der besten Hedge-Fonds als Kunden.

David Tepper, einer der erfolgreichsten Hedge-Fonds-Manager der letzten 20 Jahre, wurde damals auf das Talent von Alan Fournier aufmerksam. Fournier arbeitete daraufhin einige Jahre für Teppers Hedge-Fonds Appaloosa Management.

Später hat Fournier seinen eigenen Hedge-Fonds Pennant Capital Management gegründet, der inzwischen zu den erfolgreichsten Fonds der letzten Jahre zählt.

Fournier investiert sowohl in unterbewertete Value-Titel wie auch in wachstumsstarke Aktien mit hohem Kurs-Momentum.

Einem einzigen Top-Investor blind zu folgen, ohne die genauen Hintergründe zu seinen Investments zu kennen, ist sicherlich nicht ratsam. Doch wenn Sie nach aussichtsreichen US-Aktien suchen, können die Aktien-Investments von Alan Fournier wertvolle Anregungen liefern.

Dies sind die drei derzeit größten Aktien-Positionen von Fourniers Hedge-Fonds Pennant Capital Management

Alphabet

Größte Aktienposition mit einer Portfolio-Gewichtung von 23,5% ist die Aktie des Online-Giganten Alphabet. Derzeit hält Fournier ein Aktienpaket im Wert von gut 55 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Die Position hat der Fondsmanager zuletzt nochmals signifikant um 224% erhöht. 

Im zweiten Quartal steigerte Alphabet seinen Umsatz im Jahresvergleich von 61,9 auf 69,7 Milliarden Dollar. Den meisten Umsatz, etwa 56,3 Milliarden Dollar, erlöste Google in Q2 durch Werbeanzeigen über die Plattform YouTube und die Suchmaschine Google. Letztere dominiert den globalen Markt mit einem Anteil von mehr als 90%. Das Online-Werbegeschäft hat sich mit einem Wachstum um 11,6% im Vergleich zum Vorjahr stabil gezeigt – trotz Inflation. Das Geschäft verlor insgesamt nicht so stark an Schwung wie befürchtet. Unter dem Strich erzielte der Tech-Gigant einen Nettogewinn von 16 Milliarden Dollar.

Dish Network

Zweitgrößte Position ist die Dish Network-Aktie mit einer Gewichtung von 16,7% im Portfolio von Pennant Capital Management. Die Position hat einen Gegenwert von knapp 40 Millionen Dollar. Im letzten Quartal hat Fournier die Gewichtung nochmals um 37% erhöht.

Dish Network ist ein US-amerikanischer Fernsehsatellitenbetreiber zum Empfang von Satellitenfernsehen und für den Internetzugang über Satellit. Hierfür vermarktet das Unternehmen auch entsprechende Set-Top-Boxen und Festplattenrecorder der Marken „Hopper“ und „DISH anywhere“ sowie die tragbare Satellitenantenne Tailgater. Im zweiten Quartal erwirtschaftete Dish Network bei einem Umsatz von 4,21 Milliarden Dollar einen Gewinn von 523 Millionen Dollar.

Micron Technology

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 13,8% ist die Aktie von Micron Technology. Derzeit hält Fournier ein Aktienpaket im Wert von 32 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Seine ersten Aktien kaufte der Hedgefondsmanager bereits im zweiten Quartal 2019. Zuletzt ließ der Großinvestor seine Position unverändert.

Micron Technology ist ein Technologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Boise, Idaho, USA, und gehört zu den fünf größten Halbleiterherstellern der Welt. Micron stellt hauptsächlich Speicherelemente für Computer her. Micron verfügt über Produktionsstandorte in den USA, Italien, Singapur und Japan. Heute ist Micron der einzige DRAM-Hersteller in den Vereinigten Staaten.

Im zurückliegenden Quartal, das bei Micron bis Ende August ging, sank der Umsatz im Jahresvergleich von 8,27 auf 6,6 Milliarden Dollar. Am Ende stand ein Nettogewinn von 1,49 Milliarden Dollar in den Büchern, was einem Rückgang zum Vorjahr von 45% entspricht.