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April 2022: Auf diese Aktien setzt Top-Investor David Tepper

Inhaltsverzeichnis

Mit einem geschätzten Privatvermögen von knapp 11,4 Milliarden US-Dollar (lt. Forbes) und einem Jahresverdienst von bis zu 3,5 Milliarden Dollar (2009) zählt Tepper zu den bestbezahltesten Fondsmanagern an der Wallstreet.

Dabei begann die Karriere des mittlerweile 59 jährigen, aus gutbürgerlichen Verhältnissen in Pittsburgh stammenden Managers, recht unspektakulär. Er studierte Volkswirtschaft an der Universität seiner Heimatstadt und begann seine berufliche Laufbahn 1980 als Kreditanalyst in einer Bank. Er fühlte sich aber dort nicht wohl und bildete sich an der Carnegie Mellon Universität weiter, wo er seinen Master-Abschluss erwarb.

Doch nach ersten Branchenerfahrungen begann Tepper im Jahr 1985 bei der New Yorker Investmentbank Goldman Sachs, wo er geradezu einen bilderbuchmäßigen Karriereaufstieg hinlegte. Bereits ein halbes Jahr nach dem Eintritt als Kreditanalyst leitete Tepper den Handelstisch für hochverzinsliche Wertpapiere. Nach dem sich Tepper acht Jahre lang mit notleidenden Firmen bei der Investmentbank beschäftigte, gründete er 1993 seinen eigenen Hedgefonds (Appaloosa Management).

Seinem Stil blieb er treu und fokussierte sich hauptsächlich auf Unternehmen in Schieflagen. Damit erzielte er herausragende Gewinne für seine Investoren. Über 20 Jahre erwirtschaftete Tepper immerhin 25,7% pro Jahr und damit eine Überrendite zum S&P 500 Index von beeindruckenden 15,9% pro Jahr.

Seine aktuell drei größten Aktienpositionen sind folgende:

Alphabet

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 10% ist die Alphabet-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von rund 390 Millionen Dollar an dem Konzern. Das Unternehmen kennt der Fondsmanager wie seine Westentasche. Seine ersten Alphabet-Aktien kaufte Tepper bereits im vierten Quartal 2013.

Der Umsatz des Google-Mutterkonzerns betrug im vierten Quartal 2021 75,3 Milliarden Dollar. Das entsprach einem Umsatzplus von 18,4 Milliarden Dollar im Vergleich zu Vorjahreszeitraum. Damals beliefen sich die Erlöse von Alphabet noch auf etwa 56,9 Milliarden Dollar. Alphabet gehört zu den amerikanischen Technologiekonzernen, die von der Corona-Pandemie stark profitiert haben.

Den größten Teil des Umsatzes erlöste die Google-Mutter in Q4 durch Werbeanzeigen über die Plattform YouTube und die Suchmaschine Google. Dieser liegt im vierten Quartal 2021 bei etwa 61,2 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steigerte der Tech-Gigant seinen Quartalsgewinn um 35% auf 20,6 Millionen Dollar.

Meta Platforms

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 9,5% ist die Meta Platforms (ehemals Facebook)-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von knapp 370 Millionen Dollar an dem Unternehmen.

Meta erzielt im vierten Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 33,7 Milliarden Dollar (+20% vs. Q4 2021). Den größten Anteil des Umsatzes bildeten dabei mit 32,6 Milliarden Dollar die Werbeerlöse. Trotz der Umsatzsteigerung musste der Firmenboss Mark Zuckerberg im Schlussquartal einräumen, dass die Zahl der täglich aktiven Nutzer im Vergleich zum Vorquartal auf 1,929 Milliarden Menschen gefallen war. Das sind rund eine Million aktive Nutzer weniger als im Vorquartal. Dennoch wirtschaftet Meta unverändert hochprofitabel.

Der Betriebsgewinn lag bei 12,6 Milliarden Dollar, was einer beeindruckenden Umsatzrendite von 37% entspricht.

Macy‘s

Drittgrößte Aktienposition mit einer Portfolio-Gewichtung von rund 6,8% ist die Aktie des Einzelhändlers Macy‘s. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von 264 Millionen Dollar an dem Unternehmen.

Macy’s ist einer der führenden Betreiber von Kaufhausketten. Die Gesellschaft besitzt rund 670 Läden in 45 US-Staaten, Guam und Puerto Rico. Des Weiteren betreibt das Unternehmen in 12 US-Bundesstaaten rund 40 Stores unter dem Markennamen Bloomingdale’s. Die Kaufhäuser bieten ein umfangreiches Warensortiment bestehend aus Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, Accessoires, Kosmetikartikeln, Möbeln, Heimtextilien und anderen Konsumgütern.

Im zurückliegenden Quartal erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 8,93 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 743 Millionen Dollar.