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HP: Stark aufgestellt im Wachstumsmarkt 3D-Druck

HP: Stark aufgestellt im Wachstumsmarkt 3D-Druck
Alexander Kirch / shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis

In dieser Woche findet in der Bankenmetropole Frankfurt am Main die wichtige 3D-Druck-Messe Formnext statt. Dabei handelt es sich um die führende Branchenplattform, bei der über 700 Aussteller aus aller Welt ihre innovativen Ideen und Lösungen präsentieren.

Anlässlich der 3D-Druck-Messe Formnext habe ich Ihnen vor wenigen Tagen mit der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) bereits ein Unternehmen hier im „Schlussgong“ vorgestellt, das im 3D-Druck-Markt vertreten ist.

Heute blicken wir auf den US-Konzern HP, der Spezialist für 3D-Drucker ist und sich im Rahmen der Messe Formnext präsentiert. Zunächst ein kurzes Portrait zu HP:

HP im Portrait

Die HP Inc. (ehemals Hewlett-Packard Co.) ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Lösungen rund um die Bereiche Informationstechnologie und Bildbearbeitung. Die Produkte von HP werden vielfältig in Wirtschaft, Industrie, Wissenschaft, Behörden und Verwaltung sowie im Gesundheits- und Bildungswesen eingesetzt.

Die Bandbreite reicht von Computern, Peripheriegeräten wie Druckern und Multifunktionsgeräten, Netzwerkprodukten und Software-Lösungen bis hin zu Taschenrechnern.

Im Jahr 2015 spaltete sich die Hewlett Packard Co. in zwei eigenständige Unternehmen auf; dabei zählt das Geschäft mit Dienstleistungen und Technik für Unternehmen nun zur Hewlett Packard Enterprise.

Laptops für die Homeoffice-Mitarbeiter

Wie bei 99% aller Unternehmen gilt: Die Corona-Krise hatte 2020 auch bei HP das operative Geschäft für einige Monate belastet. Aber: Anschließend gehörte HP zu den Corona-Gewinnern. Und das aus zwei Gründen:

Zum einen feierten Laptops ein Comeback, da die Heimarbeit mehr Gewicht erhält. Viele Laptop-Hersteller, die weltweit liefern können, gibt es nicht mehr.

3D-Drucker für Unternehmen

Zum anderen profitiert auch der Hoffnungsträger bei HP, der Bereich 3D-Druck. In der Krise hat sich gezeigt, dass 3D-Drucker Lieferengpässe beseitigen können. Um die Leistungsfähigkeit der Branche zu zeigen, haben einige Anbieter – auch HP – die globale Digitaldruck-Community gegründet.

Die 3D-Drucker produzieren Gesichtsmasken, Maskenadapter, berührungslose Türöffner oder auch Einzelteile, die im Kampf gegen das Virus dringend benötigt wurden und werden. HP hat über 1.000 dringend benötigte Teile produziert und an Krankenhäuser in mehreren Ländern geschickt.

3D-Druck punktet doppelt

Der 3D-Druck konnte in der Krise gleich doppelt punkten: 1) Es konnten schnell und einfach fehlende Teile für die medizinische Versorgung produziert werden. 2) Die Unterbrechung der internationalen Lieferketten sorgt dafür, dass mehr Unternehmen wieder vor Ort produzieren. Dafür sind 3D-Drucker bestens geeignet.

Die Corona-Krise hat also gezeigt, dass HP die richtigen Produkte im Angebot hat. Darüber hinaus ist HP derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10 günstig bewertet und schüttet üppige Dividenden aus, was die Aktie aus meiner Sicht noch interessanter macht.