Juni 2021: Auf diese Aktien setzt Top-Investor David Abrams derzeit

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Star-Investor David Abrams mit hochkonzentriertem Portfolio: 38% seiner gesamten Vermögenswerte stecken in nur drei Aktien. Auffällig hohe Gewichtung im Autosektor (Foto: I am Nickom / shutterstock.com)

Wieder möchte ich Ihnen die aktualisierten drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Investors David Abrams vorstellen.

US-Anleger David Abrams investiert mit seinem in Boston beheimateten Hedge-Fonds Abrams Capital Management vor allem in unterbewerte Aktien von größeren Unternehmen in den USA.

Seit Gründung von Abrams Capital Management erreicht der Value-Investor Abrams eine durchschnittliche Rendite von fast 20% für seine Anleger. Mit aktuell 17 Positionen fährt Abrams ein sehr konzentriertes Portfolio. Insgesamt verwaltet der Manager derzeit knapp 3,5 Milliarden Dollar.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von David Abrams lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Abrams Capital Management:

Lithia Motors

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von gut 20,6% ist die Lithia Motors-Aktie. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von rund 920 Millionen Dollar an dem Konzern. Die Position wurde im zweiten Quartal 2018 mit ins Portfolio aufgenommen. Inzwischen liegt der Fondsmanager Dank der starken Entwicklung mit der Aktie bereits 216% im Gewinn.

Lithia Motors ist als Automobil-Einzelhändler in den Vereinigten Staaten tätig. Der Konzern bietet Neu- und Gebrauchtwagen, Fahrzeugfinanzierungen, Garantien, Versicherungsverträge, Fahrzeug- und Diebstahlschutzdienste sowie Reparatur- und Wartungsdienste an und verkauft Karosserie- und Ersatzteile. Mit Stand vom 29. Juli 2020 betrieb das Unternehmen 190 Filialen. Zudem betreibt der Konzern über 200 Websites und vertreibt seine Produkte somit auch online. Lithia Motors, Inc. wurde 1946 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Medford, Oregon.

Im zurückliegenden Quartal gingen bei Lithia Motors Umsätze in Höhe von 4,34 Milliarden Dollar durch die Bücher. Unter dem Strich blieb dabei ein Gewinn von 156 Millionen Dollar hängen.

Asbury Automotive Group

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von derzeit 9,37% ist die Asbury Automotive Group-Aktie. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von 416 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Damit besitzt Abrams 10,95% aller Stimmrechte.

Die Asbury Automotive Group ist zusammen mit ihren Tochtergesellschaften als Automobilhändler in den Vereinigten Staaten tätig. Das Unternehmen bietet eine Reihe von Automobilprodukten und -dienstleistungen an, darunter Neu- und Gebrauchtwagen, Fahrzeugreparatur- und -wartungsdienste, Ersatzteile und Unfallinstandsetzung. Das Unternehmen bietet auch Finanz- und Versicherungsprodukte, einschließlich der Vermittlung von Fahrzeugfinanzierungen durch Dritte, sowie Aftermarket-Produkte an. Zum 31. Dezember 2020 besaß und betrieb das Unternehmen 112 Neufahrzeug-Franchisebetriebe, die 31 Automarken an 91 Händlerstandorten repräsentierten, sowie 25 Reparaturwerkstätten in den Vereinigten Staaten.

Im ersten Quartal kletterten die Umsätze von 1,60 auf 2,19 Milliarden Dollar. Gleichzeitig erhöhte sich der Gewinn deutlich von 20 auf 93 Millionen Dollar.

Facebook

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von gut 8% ist die Aktie des sozialen Netzwerkriesen Facebook. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von 355 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 0,04% aller ausstehenden Firmenanteile. Dabei handelt es sich um eine Position, die Abrams erst im Schlussquartal 2018 ins Portfolio aufgenommen und zwischenzeitlich weiter ausgebaut hat. Mittlerweile sitzt der Manager auf einem Buchgewinn von rund 116%.

Das erste Quartal lief bei dem Technologiegiganten Facebook ausgesprochen rund: Von Januar bis März kletterten die Erlöse um 48% auf fast 26,2 Milliarden Dollar. Gleichzeitig sprang der Gewinn von 4,9 auf 9,5 Milliarden Dollar in die Höhe. Auch beim Nutzerwachstum konnte der Netzwerkgigant punkten: Für das abgelaufene Quartal hatten die Analysten mit 2,8 Milliarden monatliche Nutzer (MAU) gerechnet – 200 Millionen mehr als im Vorjahresquartal. Facebook wiederum vermeldete sogar 2,85 Milliarden Nutzer.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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