Mai 2021: Auf diese Aktien setzt Corvex Capital

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Die 3 Top-Positionen von Keith Master: Ehemals rechte Hand von Aktivist Carl Icahn setzt knapp ein Drittel des Portfolios auf Unterhaltungsgigant MGM Resorts International (Foto: Taiga / shutterstock.com)

Hinter Corvex Capital steht der Elite-Investor Keith Meister, einer der ehemaligen engsten Mitarbeiter des bekannten US-Finanzinvestors Carl Icahn. Bevor er seinen eigenen Hedgefonds im Jahr 2011 gegründet hat, war er als die rechte Hand von Carl Icahn bekannt. Dort verfeinerte Meister seine Anlagestrategie und fokussierte sich auf eine aggressive Anlagepolitik. In der Regel versucht Meister bei seinen Anlagen auch in die Unternehmensstrategie einzugreifen und das Management auf wertsteigernde Maßnahmen zu trimmen.

Die Investmentlegende Carl Icahn war von Meister offenbar so begeistert, dass er seinen neuen Fonds mit 250 Millionen Dollar Startkapital unterstützte. Mittlerweile verwaltet Corvex Capital über 2 Milliarden Dollar an Anlegergeldern. Zur Zeit fährt Meister ein Portfolio mit 45 Aktien.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Keith Master lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Corvex Capital:

MGM Resorts International:

Die mit Abstand größte Position des Hedgefondsmanagers ist der Unterhaltungsgigant MGM Resorts International. Insgesamt hält Meister Aktien im Gegenwert von 710 Millionen Dollar. Das entspricht 29,3% seines Gesamtportfolios. Im Vergleich zum Vorquartal hat Meister die Position um 30% reduziert. Zuletzt hat sich die Aktie mit Blick auf die zunehmenden Lockerungsmaßnahmen und Impfkampagnen stark entwickelt (+36% seit dem Jahreswechsel).

MGM Resorts International besitzt und betreibt über seine Tochtergesellschaften integrierte Casino-, Hotel- und Unterhaltungsresorts in den Vereinigten Staaten und China. Das Unternehmen betreibt 14 Resorts in den Vereinigten Staaten und MGM Macau Resort und Casino in China und entwickelt ein integriertes Casino, Hotel und Unterhaltungsresort am Cotai Strip, Macau.

Im ersten Quartal waren noch deutliche Bremsspuren sichtbar. Die Umsätze lagen mit 1,64 Milliarden Dollar um 26% unter dem Vorjahresniveau. Unter dem Strich fiel ein Quartalsverlust von 332 Millionen Dollar an.

Exelon:

Die zweitgrößte Aktienposition im Portfolio von Meister ist die Aktie von Exelon USA. Insgesamt stecken 168 Millionen Dollar der Anlegergelder beziehungsweise 8,3% des Gesamtportfolios in dem Unternehmen. Im letzten Quartal hat der Fondsmanager die Position massiv ausgebaut (+82,9%). Insgesamt hält Meister jetzt 0,39% aller ausstehenden Aktien der Gesellschaft.

Exelon ist ein großer US-amerikanischer Energieversorger mit Hauptsitz in Chicago. Das Unternehmen besitzt Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Kernkraft, fossilen Brennstoffen, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und Sonnenenergie. Das Unternehmen verkauft auch Strom an Groß- und Einzelhandelskunden und vertreibt Erdgas, erneuerbare Energien und andere energiebezogene Produkte und Dienstleistungen.

Im ersten Quartal erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 9,89 Milliarden Dollar (+13% vs. Vorjahresquartal). Unter dem Strich schnitt die Firma mit einem Verlust von 6 Cent je Aktie schlechter ab als von Analysten im Vorfeld erwartet wurde (34 Cents Gewinn je Aktie).

T-Mobile:

Die drittgrößte Aktien-Position im Portfolio von Corvex Capital ist mit T-Mobile einer der größten Mobilfunkbetreiber der USA. Zuletzt hat der Hedgefondsmanager die Position nochmals um 82% ausgebaut. Inzwischen beträgt die aktuelle Gewichtung 7,91% der gesamten verwalteten Vermögenswerte. Damit hält Corvex 0,10% aller ausstehenden Firmenanteile.

Die T-Mobile US ist einer der größten Mobilfunkanbieter in den Vereinigten Staaten von Amerika im Wettbewerb stehend mit AT&T Wireless, U.S. Cellular und Verizon Wireless. Zuletzt hat der Konzern seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Von Januar bis März kletterten die Erlöse dank eines Kundenzustroms um 77% auf 19,76 Milliarden Dollar. Die Übernahme des kleineren Konkurrenten Sprint schiebt T-Mobile US weiterhin an. Das bereinigte Betriebsergebnis stieg um 67% auf 5,86 Milliarden Dollar. Nun rechnet T-Mobile im Gesamtjahr mit einem bereinigten Betriebsergebnis zwischen 22,8 und 23,2 Milliarden statt bisher von 22,6 bis 23,1 Milliarden Dollar.

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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