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EM-Spezial: Nike im Fokus

Inhaltsverzeichnis

Am vergangenen Dienstag hatte ich Ihnen hier im Schlussgong im Vorfeld des deutschen EM-Auftaktspiels gegen Frankreich mit Adidas den Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft vorgestellt. Heute stelle ich Ihnen den Ausrüster der Franzosen und auch den des zweiten deutschen EM-Vorrundengegners Portugal vor. Die Rede ist von Nike.

Der US-amerikanische Sportartikelriese rüstet bei diesem Turnier gleich mehrere Favoriten aus. Neben den bereits erwähnten Mannschaften Frankreich und Portugal auch noch die Niederlande und England. Bevor ich gleich auf einige Unternehmenszahlen und die Nike-Aktie eingehe, auch hier noch ein paar Worte zum Unternehmen.

Nike: Ein kurzes Unternehmensportrait

Nike wurde im Jahr 1971 gegründet und ist seit 1989 der weltweit führende Sportartikelhersteller. Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon.

Die Grafikdesign-Studentin Carolyn Davidson entwarf für rund 35 US-Dollar das weltbekannte Nike-Logo, den sogenannten „Swoosh“. Dieser „Nike-Haken“ ist heute eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt, ebenso wie die Aufforderung „Just do it“.

Der kommerzielle Erfolg Nikes war mit der Bindung an erfolgreiche Sportler verknüpft. Das Unternehmen rüstete Steve Prefontaine aus, der bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München über 5.000 Meter den vierten Platz erreichte. Er machte Nike-Schuhe auch bei anderen Läufern bekannt. 1978 begann Nike mit dem Verkauf von Schuhen in Europa.

Später machten Sportler wie die US-amerikanische Basketball-Legende Michael Jordan die Marke Nike rund um den Globus noch bekannter und sorgten dafür, dass der Konzern mit seinen rund 75.400 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von 37,4 Mrd. US-Dollar erwirtschaften konnte.

Analystenschätzungen zum jüngsten Quartal

Nike stellt voraussichtlich in wenigen Tagen die Quartalsbilanz für das am 31. Mai dieses Jahres abgelaufene Quartal vor. Ein kurzer Hinweis: Bei Nike entspricht das Geschäftsjahr nicht dem Kalenderjahr. Bei Nike endete am 31. Mai sowohl das 4. Geschäftsquartal als auch das komplette Geschäftsjahr 2020/2021.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Analysten im Schnitt einen Wert von 0,507 US-Dollar. Ein Jahr zuvor waren es Corona-bedingt -0,51 US-Dollar je Aktie. Beim Umsatz rechnen die Analysten für das hinter uns liegende Quartal im Schnitt mit einem Wert von 11,14 Mrd. US-Dollar. Das würde ein sattes Plus von 76,4% im Vergleich zum Corona-bedingt schwachen Vorjahresquartal bedeuten.

Nike-Aktie im Fokus

Die Nike-Aktie befindet sich seit Jahren in einem beeindruckenden Aufwärtstrend. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie notierte das Papier bei etwas über 100 US-Dollar. Im Februar und März des vergangenen Jahres stürzte die Aktie dann Corona-bedingt deutlich ab, um danach aber ebenso deutlich wieder zuzulegen. Derzeit notiert die Nike-Aktie bei rund 130 US-Dollar.

Mein Fazit zu Nike lautet genau wie mein Fazit zu den beiden Konkurrenten Puma und Adidas: Langfristig orientierte Anleger können auch auf dem aktuell hohen Kurs- und Bewertungsniveau bei der Nike-Aktie zugreifen. Große Impulse durch das EM-Turnier sollten Sie allerdings auch hier nicht erwarten.