November 2020: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Warren Buffett

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So positioniert sich Star-Investor Warren Buffett: Das Orakel von Omaha hält Smartphone-Gigant Apple die Treue und fährt satte Gewinne ein. Mit 47% Portfoliogewichtung stellt die Akte alles in den Schatten (Foto: pio3 / shutterstock.com)

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Warren Buffett vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von über 70 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selber ist. Aktuell hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.

Buffett gilt als einer der besten Anleger weltweit. Sein Spitzname „Das Orakel von Omaha“ verdankt er seinem wertorientierten, äußerst erfolgreichen und langfristig ausgerichteten Investmentstil. Im den vergangenen 35 Jahren konnte Buffett für seine Anleger einen Gewinn von 18,6% pro Jahr einfahren. Der S&P 500-Index konnte im gleichen Zeitraum um lediglich 10,9% pro Jahr zulegen.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Apple:

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von inzwischen 47,7% ist weiterhin die Apple-Aktie. Auch wenn Buffett die Position im vergangenen Quartal leicht (-3,7%) abgebaut wurde, die Bedeutung im Gesamtportfolio ist durch den Kursanstieg von 17% nochmals gestiegen. Mittlerweile liegt der Börsenwert bei beeindruckenden 2,02 Billionen Dollar. Aktuell hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von fast 110 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 5,55% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Seine ersten Apple-Aktien kaufte das Orakel aus Omaha übrigens im ersten Quartal 2016. Bislang war der Kauf für Buffett ein ausgesprochen gutes Investment. Auf seinen durchschnittlichen Einstiegskurs liegt er derzeit bereits 220% im Gewinn.

Trotz der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten zeigte sich Apple zuletzt erstaunlich robust: Im zurückliegenden gingen bei dem Smartphone-Giganten Umsätze von 64,7 Milliarden Dollar durch die Bücher. Zum Vergleich: Vor genau einem Jahr waren es 64 Milliarden Dollar. Allerdings beinhaltete das letzte Quartal eine neue iPhone-Generation, wohingegen es in diesem Jahr bekanntlich zu Verzögerungen kam. Stattdessen rettete der Mac das Ergebnis, denn so gut lief es in Apples Geschichte noch nie. Unter dem Strich blieb ein Quartalsgewinn von 12,7 Milliarden Dollar hängen. Das war zwar 1 Milliarden Dollar weniger als im Vorjahreszeitraum, muss aber im Kontext höherer Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie gestiegener Vertriebskosten gesehen werden.

Bank of America:

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 10,6% ist die amerikanische Großbank Bank of America. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von 24,3 Milliarden Dollar an dem Finanzkonzern. Im zurückliegenden Quartal hat die Investorenlegende die Position nochmals um 9,2% ausgebaut. Mit einer Beteiligung von 11,68% an dem Unternehmen gehört Buffett zu den größten Einzelaktionären.

Die Bank of America ist eine der führenden Banken in den USA. Insgesamt versorgt die Bank of America Kunden in rund 4.400 Filialen mit klassischen Bankdienstleistungen und Beratungen. Des Weiteren betreibt das Kreditinstitut rund 16.000 Bankautomaten in allen US-Bundesstaaten und dem District of Columbia. Neben den USA ist die Bank of America in über 35 weiteren Ländern rund um den Globus präsent. 

Coca Cola:

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 8,63% ist mit der Aktie von Coca Cola der weltweit führende Softdrinkhersteller. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von gut 17,8 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 9,31% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position unverändert gelassen.

Die Situation beim US-Getränkehersteller Coca-Cola entspannt sich nach dem Corona-Einbruch langsam wieder. Im dritten Quartal hat der Konzern besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz sank zwischen Juli und Ende September im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 9% auf 8,7 Milliarden Dollar. Im zweiten Quartal waren die Erlöse noch um 28% wesentlich deutlicher eingebrochen. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn lag unterm Strich bei 1,74 Milliarden Dollar und damit 33% niedriger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. 

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Von: Rene König. Über den Autor

Chefanalyst Rene König ist Experte für Aktien. Sein Fokus liegt auf der Analyse wegweisender Robotik-Unternehmen, die sich durch stabile Geschäftsmodelle und planbare Rendite auszeichnen.

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