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USU Software: Deutscher Digitalisierungs-Profiteur

Inhaltsverzeichnis

Wenn Sie meinen Newsletter regelmäßig lesen, wissen Sie es längst: Die Digitalisierungsbranche gehört meines Erachtens zu den größten und vor allem nachhaltigsten Profiteuren der aktuellen Corona-Krise.

Während es in einigen anderen Bereichen aktuell eine Corona-bedingte Sonderkonjunktur gibt, die genauso abflachen wird wie die Pandemie selbst, wird der Digitalisierungsboom, den die Corona-Pandemie auslöst, noch lange anhalten und vielen Software- und IT-Unternehmen zu deutlichem Umsatz- und Ergebniswachstum verhelfen.

Einige Unternehmen, die davon profitieren, habe ich Ihnen an dieser Stelle in der jüngeren Vergangenheit schon vorgestellt. Heute möchte ich Ihnen noch ein kleines deutsches Software-Unternehmen vorstellen, das viele von Ihnen wahrscheinlich noch nicht kennen werden, das Sie aber auf der Rechnung haben sollten.

Die USU Software AG im Kurzportrait

Es handelt sich dabei um die USU Software AG aus dem schwäbischen Möglingen. Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften entwickeln und vertreiben ganzheitliche Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Wissens-Management-Software.

USU hat über 1.000 Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft. Die Kunden schaffen nach Angaben des Unternehmens mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken.

Zu den namhaftesten Kunden zählen  Allianz, Bosch, BMW, Daimler, die Deutsche Telekom, DEVK, EDEKA, Heidelberger Druckmaschinen, Jungheinrich, Texas Instruments, VW, W&W oder das ZDF.

Gute Zahlen und weiteres Wachstum geplant

Blicken wir nun auf die aktuellen Zahlen: USU steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 5,7% auf 95,6 Mio. Euro. Dabei legten das Software-Lizenzgeschäft und die Saas-Erlöse (Erlöse aus dem Software-Abogeschäft) besonders deutlich zu.

Der Nettogewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als Verfünffacht und erreichte 2019 einen Wert von 5,3 Mio. Euro. Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes EBIT) wuchs um 50,9% auf 6,2 Mio. Euro.

Ebenfalls positiv: Die Liquidität im Unternehmen liegt mit 10,4 Mio. Euro auf einem hohen Niveau und der Cashflow (Kassenzufluss) aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde auf 9,5 Mio. Euro ausgebaut.

Das Unternehmen ist mit einer hohen Eigenkapitalquote von 57,6% äußerst solide finanziert und die Planung sieht weiteres Wachstum vor.

USU konnte in diesem Corona-bedingt schwierigen Jahr gleich mehrere spannende Großaufträge an Land ziehen (mehrere Behörden aus dem In- und Ausland setzen zukünftig auf USU-Software), die das weitere Wachstum absichern. Ich bin überzeugt davon, dass die USU-Aktie mittelfristig wieder das alte Kursniveau von rund 30 Euro erreichen kann.