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Vergessen Sie die DAX-Prognosen - achten Sie auf die Signale des Marktes!

Vergessen Sie die DAX-Prognosen - achten Sie auf die Signale des Marktes!
Inhaltsverzeichnis

Für die Aktienmärkte verlief der Jahresauftakt eher holprig. Ein US-Raketenangriff auf den Irak, bei dem ein iranischer General getötet wurde, sorgte vor dem Wochenende für einen kleinen Dämpfer an den Börsen. An den grundsätzlich guten Perspektiven ändert sich dadurch jedoch nichts.

Ein neues Jahr beginnt – Zeit für Prognosen

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“. Ein sehr schönes Zitat, das Mark Twain zugeschrieben wird. Es könnte aber auch Winston Churchill gewesen sein. Egal wer es gesagt hat, er hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Und natürlich gilt das auch für Prognosen der Kursentwicklung an den Aktienmärkten.

Wenn ein neues Jahr beginnt, ist das auch immer die Zeit für Prognosen. Dann geben die Bankanalysten ihre Einschätzung, wo sie den DAX zum Jahresende erwarten. Auch wenn ich von solchen Vorhersagen nicht viel halte, schaue ich sie mir natürlich mit Interesse an.

Analysten erwarten bis Ende 2020 im Schnitt einen DAX-Anstieg um knapp 6%

Das „Handelsblatt“ hat bei seiner traditionellen Kapitalmarktanalyse, die die Wirtschaftszeitung jedes Jahr durchführt, Analysten und Volkswirte von 30 Banken und Wertpapierhäusern befragt. Das Ergebnis dieser Umfrage möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Die Experten sind mehrheitlich optimistisch und erwarten überwiegend weitere moderate Zuwächse. Im Schnitt liegt das Ziel für den DAX zum Jahresende 2020 bei 13.999 Punkten. Gegenüber dem Schlussstand 2019 entspricht dies einem Anstieg von knapp 6%. Dabei gehen die Prognosen aber doch recht weit auseinander. Während das optimistischste Institut für Ende 2020 einen DAX-Stand von 15.000 Punkten (+13%) erwartet, prognostiziert das pessimistischste Analystenhaus einen Rückgang um rund 6% auf 12.500 Zähler.

Achten Sie auf die Signale des Marktes

Ich sage Ihnen ganz offen, dass ich von solchen Prognosen wenig halte. Es ist nämlich schlichtweg unmöglich, heute den DAX-Stand in zwölf Monaten vorherzusagen – genau so wenig wie das Wetter… Deshalb kann ich Ihnen nur raten, sich nicht auf irgendwelche Prognosen zu verlassen, sondern stattdessen darauf zu achten, welche Signale Ihnen der Markt selbst gibt. Und diese sind unverändert positiv. Trotz des holprigen Jahresauftakts zeigt der Trend an den Aktienmärkten weiterhin ganz klar nach oben.

Wo der DAX zum Jahresende notieren wird, kann ich Ihnen nicht sagen – es ist auch völlig egal. Eines weiß ich aber: Die Chancen für weitere Kurssteigerungen stehen gut. Kann der deutsche Leitindex sein Allzeithoch bei rund 13.600 Punkten überwinden, wäre das ein sehr starkes Trend-Signal. In diesem Fall liegt das mittelfristige Kursziel bei rund 15.600 Zählern.