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Wenn aus Papier Rendite wird

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Sie glauben, Papier ist von gestern? Natürlich sind Tablets und andere digitale Lösungen auf dem Vormarsch. Trotzdem werden Papier und andere Produkte aus Zellstoff noch immer gebraucht. Und zwar so sehr, dass wir Ihnen eine Aktie ans Herz legen können, die es in sich hat. Neugierig geworden? Dann lesen Sie unbedingt unsere Analyse zur finnischen UPM-Kymmene. Soviel nur in Kürze: Hier kommen gute Aussichten und eine satte Dividendenrendite von 4,6% zusammen. Aber der Reihe nach!

Der drittgrößte Papierhersteller der Welt ging 1996 aus dem Zusammenschluss der Kymmene Corporation mit Repola und deren Tochterunternehmen United Paper Mills hervor. Heute gliedert sich UPM-Kymmene in fünf Bereiche: Biorefining, Energie, Raflatac, Papier und Zellstoff. Das Unternehmen betreibt mehr als 100 Fabriken in 15 Ländern, schwerpunktmäßig in Europa.

Was bei UPM alles stimmt

UPM hat 2018 Rekordergebnisse erzielt. Der Umsatz stieg um 4,7% auf rund 10,5 Mrd €. Dabei ist der Konzern nochmals profitabler geworden. Unterm Strich stieg der Gewinn um fast 54% auf rund 1,5 Mrd €. Das vergleichbare EBIT stieg um 12,9% auf rund 1,5 Mrd €. Die Erfolge gibt der Konzern direkt an seine Aktionäre weiter. Die Dividende soll um 13% auf 1,30 € pro Aktie angehoben werden.

Die Nachfrage nach Papier und Verpackungsmaterial hat durch den Online-Handel deutlich zugenommen. Die Erfolge von Amazon Prime und Zalando & Co. spielen UPM in die Karten. Der langfristige Ausblick war noch nicht so gut wie jetzt. Deshalb investiert UPM kräftig in den Ausbau seiner Geschäfte. Der Fokus liegt auf Deutschland, Finnland und China. Hier rechnet der Konzern mit den stärksten Wachstumsraten.

Zudem steht das Thema Nachhaltigkeit für UPM an erster Stelle. Der nachhaltige Forstanbau und der biologische Fußabdruck der Papierverarbeitung soll einwandfrei sein. Gleichzeitig behält der Konzern aber auch seine Kostenstruktur im Blick und verwöhnt seine Aktionäre mit einer starken Bilanz, soliden Dividendenzahlungen und einem aktionärsfreundlichen Management. Dieses Gesamtpaket macht UPM in der Papierbranche so besonders.

Wo es bei UPM noch hakt

Einziges Manko bleibt das etwas langsame Wachstum und die Abhängigkeit vom Holzpreis. Zudem kann der Wettbewerb im Papier-Oligopol sehr intensiv werden. Die Wettbewerber behalten wir deshalb ganz besonders im Auge. Auch wenn sich das globale Wachstum in 2019 etwas abkühlen wird, glauben wir an die Aktie und sind entsprechend zuversichtlich!