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Wie es nach der Short-Attacke mit ProSiebenSat.1 Media weitergeht

Wie es nach der Short-Attacke mit ProSiebenSat.1 Media weitergeht
Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis
Beherrschendes Thema der Woche ist der Abstieg des TV-Senders ProSiebenSat.1 Media aus dem DAX nach gerade einmal zwei Jahren der Zugehörigkeit. Begleitet wird die Index-Rotation von einer vernichtenden Studie des südafrikanischen Research-Hauses Viceroy. Die ohnehin angeschlagene Aktie gibt darauf weiter nach.

Mit 20.000 Euro zum Millionär – zumindest für wenige Tage

Dabei zeigte die Aktienkursentwicklung von ProSiebenSat.1 in den vergangenen Jahren eine Entwicklung, die an den Höhenflug mancher Kryptowährungen erinnert: War die Aktie während der Finanzmarktkrise 2009 noch für Cent-Beträge zu haben, schoss sie in den Jahren der wirtschaftlichen Erholung auf bis zu 50 Euro empor. Wer sich zum Tiefpunkt im Frühjahr 2009 getraut hat, 20.000 Euro in den Münchner Fernsehsender zu investieren, war Ende 2016 für kurze Zeit ein Millionär.

Danach jedoch ging es stetig bergab, und zwar so tief, dass sich sogar der ehemalige Vorstandsvorsitzende Ebeling dazu hinreißen ließ, seine Zuschauer als „ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm“ zu bezeichnen. Dass man so mit seinen Kunden besser nicht umgeht, liegt auf der Hand, und so waren Ebelings Tage denn auch gezählt. Kaum aus dem Amt, folgte mit dem Abstieg aus dem DAX, den die Deutsche Börse am Montagabend verkündete, die nächste Hiobsbotschaft.

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