+85.000 %: Warum Stratis das Investment des Jahres war

Für viele Anleger war Stratis DAS Investment des Jahres - doch was steckt hinter dem Blockchain-Projekt? (Foto: newroadboy / Shutterstock.com)

Nicht Immobilien, Devisen, Gold, Aktien oder Optionen waren in den letzten 12 Monaten die Rendite-Renner, sondern Investments in Kryptowährungen.

Obwohl inzwischen auch im Markt für Kryptowährungen eine Konsolidierung  eingesetzt hat, sitzen viele Investoren, die vor 12 Monaten in den Markt eingestiegen sind, nach wie vor auf Renditen von über 1.000 %.

Besonders können sich Anleger freuen, die Mitte Juni 2016 am Initial Coin Offering (ICO) von Stratis teilgenommen haben. Damals wurden 84 Millionen Token bzw. Strat zu 0,007 US-$ bei Anlegern platziert. Inzwischen wird ein Strat bei knapp 6 US-$ gehandelt – ein Zuwachs von über 85.000 %.

Dies bedeutet: Wer im Vorjahr bereit war, 1.000 US-$ in das Blockchain-Startup und die entsprechende Kryptowährung Strat zu investieren, kann sich heute über einen Wert von 850.000 US-$ freuen. Doch was steckt hinter dem Höhenflug von Stratis, fragen sich viele Anleger.

Was ist Stratis?

Bei Stratis handelt es sich um ein in London ansässiges Blockchain-Startup, das vom IT-Spezialisten Chris Trew gegründet wurde. Stratis hat sich das Ziel gesetzt, die Blockchain für Unternehmen zugänglicher zu machen.

Hierzu will Stratis die Blockchain als Service (Blockchain-as-a-Service) anbieten. Dies bedeutet: Nicht nur große Banken wie JPMorgan Chase sollen eigene Projekte auf der Blockchain schnell, einfach und kostengünstig aufsetzen können, sondern auch kleinere Firmen.

Ist die Stratis-Plattform erst einmal voll funktionsfähig, soll das Aufsetzen einer Blockchain auf Stratis in Minuten möglich sein. Die Stratis-Plattform selbst ist Cloud-basiert und wird ein Open-Source Bitcoin Full Node Framework sein, das in der Programmiersprache C# (C Sharp) geschrieben ist und auf dem Microsoft .NET Framework aufsetzt.


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Dies hat den Vorteil, dass Stratis sehr viel einfacher zugänglich ist, als zum Beispiel eine auf Bitcoin basierende Plattform (Programmiersprache C++). Daneben will Stratis sogenannte Sidechains nutzen bzw. private Blockchains erlauben, um etwaige Skalierungsprobleme zu lösen.

Stratis – Wie Anleger von der Kryptowährung profitieren können

Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie Anleger von der Plattform bzw. Kryptowährung Stratis als Investment profitieren können. Hinter Stratis steht das „Proof of Stake“ Konzept, was bedeutet, dass die Kryptowährung von Stratis nicht „geschürft“ (Stichwort Mining) werden kann, wie zum Beispiel der Bitcoin.

Stattdessen müssen die Stratis-Besitzer durch „Proof of Stake“ nachweisen, dass sie im Besitz von Stratis-Token sind. Dies geschieht dadurch, dass sich Anleger die „Staking Wallet“ auf der Stratis-Webseite herunterladen und gekaufte Stratis-Token in der Wallet ablegen und für das „Staking“ freigeben. „Staking“ bedeutet, dass alle 60 Sekunden ein neuer Block und damit 1 neuer Stratis-Token generiert wird, der anschließend per Zufallsprinzip an die Besitzer von Stratis-Token verteilt wird.

Dies bedeutet: Je mehr Stratis-Token der Anleger in der „Staking Wallet“ (digitale Brieftasche) hält, desto größer ist die Chance, weitere Stratis-Token zu erhalten. In der Praxis sollen so Renditen zwischen 1 und 4% im Jahr möglich sein, vorausgesetzt der Anleger ist mit seiner Stratis Wallet stets online und hat diese für das „Staking“ freigegeben.  Durch das „Staking“ hilft der Anleger, die Sicherheit und die Liquidität des Stratis-Netzwerks zu sichern.

Fazit: Stratis ist für Anleger ein interessantes Investmentmodell

Das „Proof of Stake“ Konzept von Stratis ist vergleichbar mit einem Dividendenmodell bei Aktien. Je mehr Anteile der Anleger besitzt, desto mehr Dividenden streicht dieser auch ein.

Bei Stratis spielt jedoch auch das Zufallsprinzip eine wichtige Rolle. Dies bedeutet: Wenn der Anleger Glück hat, fällt die Rendite etwas höher aus. Hat der Anleger hingegen Pech, fällt die Rendite am Jahresende eher dürftig aus. Angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase ist Stratis als Investment dennoch ein interessantes Konzept.

Viel wichtiger dürfte für Anleger jedoch die mögliche Wertentwicklung der Kryptowährung sein. Das Blockchain-as-a-Service Konzept von Stratis hat Potenzial, was sich auch im Kursanstieg der Kryptowährung widerspiegelt.

Anleger sollten jedoch bedenken, dass Kryptowährungen enorm volatil und hohen Kursschwankungen ausgesetzt sind. Ein Investment in Stratis ist daher nur für äußerst risikobewusste Anleger interessant, die Kryptowährungen als Depotbeimischung betrachten.


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Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands

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