Abzocke: Sie müssen die zinsabhängigen Banken stützen

Wir haben Ihnen aufgezeigt, wie Staat und Banken Sie zukünftig abzocken wollen und werden: Der IWF fordert eine 10%ige Vermögens-Abgabe. […]

Wir haben Ihnen aufgezeigt, wie Staat und Banken Sie zukünftig abzocken wollen und werden: Der IWF fordert eine 10%ige Vermögens-Abgabe.

Die Teuerung hierzulande wird steigen. Die destruktive Zins-Politik der EZB wird sich nicht so schnell ändern und weiter Ihr Sparguthaben fressen.

Und selbst herkömmliche Banken werden Gebühren-Erhöhungen vornehmen.

Einige wurden schon durchgesetzt, wie beispielsweise Gebühren fürs Abheben am Geldautomaten, höhere Kontoführungs- und Kreditkarten-Kosten, etc.

BaFin: Gebühren-Erhöhungen sind das Normalste der Welt

Weitere, nicht näher bezifferte Gebühren für andere Bank-Dienstleistungen, sollen ebenfalls kommen. Die Finanz-Aufsicht BaFin steht dahinter.

So verlautbarte BaFin-Präsident Felix Hufeld vor Kurzem diesbezüglich:

„Wer Kunde einer gesunden Bank oder Sparkasse sein will, muss akzeptieren, dass das Institut aufwandsgerechte Preise verlangt und neue Ertragsquellen erschließt, wenn alte versiegen. Das ist das Normalste der Welt – für jedes Unternehmen in jeder Branche, die Veränderungen ausgesetzt ist.“

Die BaFin stimmt die Bankkunden auf höhere Gebühren ein

Wissen Sie was: Damit stimmt selbst die Finanz-Aufsicht die Bürger, Bankkunden und Sparer – also Sie – auf weitere Erhöhungen der Banken-Gebühren ein.

Oder anders ausgedrückt: Sie müssen von nun an damit rechnen, dass sich diese Einnahmequelle laufend erhöht.

Man wird dahingehend von einer konjunkturellen Anpassung sprechen.

Banken durch die EZB-Politik in Schieflage

Dabei wird sich die sprichwörtliche Katze selbst in den Schwanz beißen.

Denn je mehr Kunden von einer Bank abwandern, desto höher werden die Gebühren für die verbliebenen steigen, um die Ausfälle zu kompensieren.

Und nicht nur das:

Durch höhere Gebühren wollen die Banker und Finanzmarkt-Aufseher die Belastungen der Geldinstitute durch das quasi nicht mehr existierende positive Zinsniveau abfedern.

Denn es gibt immer noch Banken, deren Hauptertragsquelle gerade der Zins-Überschuss ist.

Sie müssen die zinsabhängigen Banken stützen

Um also diese Banken, deren Ertragslage aus oben genannten Gründen immer schwächer wird, nicht vollends ins Wanken zu bringen, müssen wieder einmal Sie ran:

mit der Inkaufnahme von höheren Gebühren.

Doch bedenken Sie:

Selbst wenn es zu einer Normalisierung des Zinsniveaus kommen sollte, werden die einmal eingeführten oder erhöhten Gebühren nicht wieder zurückgenommen oder reduziert.

Nein, diese werden eine zusätzliche Umsatz-Säule für die Banken bleiben.

Helfen Sie sich selbst, sonst hilft Ihnen keiner

Sie sehen also, wie Ihr Eigentum, Ihr Vermögen bereits im Feuer steht und weiter stehen wird.

Deshalb sollten Sie sich weder auf den Staat noch auf die Banken verlassen, wenn Sie es schützen wollen.

Schreiten Sie selbst zur Tat: Streuen Sie es!

Investieren Sie in Immobilien und Sachwerten wie Gold und Silber.

Halten Sie Bargeldreserven vor allem auch in ausländischen Währungen, beispielsweise dem US-Dollar.

Legen Sie in wenig schwankungsanfälligen Aktien an oder in ausgesuchte defensive Mischfonds, also Finanzpools, die flexibel zwischen Aktien, Anleihen oder Bargeld umschichten.

Einen Großteil der Anleger-Mittel halten diese dabei stets in sicheren Zins-Papieren.

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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.