Invest Messe Stuttgart, von 05. bis 06. April 2019

Änderungskündigung

Mietvertrag Symbolbild Modellhaus_shutterstock_288805928_Andrey Popov

Eine Änderungskündigung um eine Mieterhöhung durchzusetzen, ist bei einem Wohnraum-Mietvertrag untersagt. Bei einem Gewerbe-Mietvertrag ist es möglich. (Foto: Andrey Popov / shutterstock.com)

Eine Änderungskündigung liegt vor, wenn ein Dauerschuld-Verhältnis gekündigt wird, wobei dem Gekündigten gleichzeitig das Angebot gemacht wird, einen neuen Vertrag mit geänderten Bedingungen abzuschließen.

Eine Änderungskündigung mit Ziel, eine Mieterhöhung durchzusetzen, ist bei einem Wohnraum-Mietvertrag rechtlich untersagt (§ 573 Abs. 1 BGB).

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Mieter haben keinen Anspruch auf eine WasseruhrDie Antwort, dass Mieter haben keinen Anspruch haben, konnte ich einem Vermieter geben, der in der letzten Beratungsstunde mit der Frage an mich herantrat, ob ihn seine Mieter zum Einbau… › mehr lesen

Bei einem Gewerbe-Mietvertrag ist die Kündigung eines unbefristeten Mietverhältnisses unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist möglich.

Der Vermieter darf dem Mieter dann anbieten, das Mietverhältnis zu einer höheren Miete weiterzuführen. Können sich die Parteien auf keinen neuen Mietvertrag einigen, ist das Mietverhältnis mit Ablauf der Kündigungsfrist beendet.


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David Gerginov
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.