Aktienkauf – Vorgehen, Chancen & Risiken

Münzen Kurse Kaufen Verkaufen – SergeyP – shutterstock_136259339

Durch den Aktienkauf Steuern zu sparen, ist durch die Abgeltungssteuer nicht unbedingt einfacher geworden. (Foto: SergeyP / Shutterstock.com)


Alles über den Aktienkauf

Renditechance: Eine der lukrativsten Möglichkeiten für Privatanleger, Geld zu investieren

Voraussetzungen: Erstellung eines Aktiendepots bei einer Filialbank oder einem Online Broker

Handelsplätze: Börsen wie die Deutsche Börse Xetra, außerbörslicher Direkthandel

Kostenfaktoren: Börsengebühren, Maklercourtage, Ordergebühren, Depotgebühren, Zahlungsverkehr, sonstige Kosten des Wertpapierhandels

Risiken: Unternehmensrisiko, Kursrisiko, Dividendenrisiko


Die Investition in Aktien durch Privatanleger hat seit der Jahrtausendwende deutlich zugenommen. Kleinanleger tendieren mittlerweile dazu, in Aktien zu investieren, anstatt ihr Kapital klassisch bei einer Bank anzulegen. Die Gründe hierfür sind logisch: Kreditinstitute zahlen verschwindend geringe Zinsen oder fordern sogar Negativzinsen, während die Chancen auf Renditen an der Börse bzw. beim Wertpapierhandel weiterhin hoch sind.

Da der Kauf von Aktien bei Brokern ein simpler Prozess ist, ist er für jeden Privatanleger problemlos durchführbar. Wichtig ist beim Handeln mit Wertpapieren lediglich, dass unterschiedliche Faktoren der möglichen Risiken berücksichtigt werden. Kostenfaktoren wie Ordergebühren oder Depotgebühren dürfen ebenfalls nicht unbeachtet bleiben.

Lohnt sich der Aktienkauf?

Obwohl das Aktiengeschäft insbesondere bei Kleinanlegern gerade in Deutschland noch immer einen schweren Stand hat, bietet es eine der lukrativsten Möglichkeiten der Geldanlage. Das Risiko, welches aufgrund der Kursschwankungen im Hinblick auf den Aktienmarkt grundsätzlich besteht, kann durch einen guten Anlageplan oder einen zeitlich langen Anlagehorizont minimiert werden. Die Risikostreuung ist beim Wertpapierhandel essenziell.

Innerhalb der letzten Jahrzehnte haben die Möglichkeiten, durch Zinsen eine hohe Rendite zu erreichen, mit Blick auf Sparkonten erheblich abgenommen. Teilweise ist es sogar so, dass aufgrund der Kontoführungsgebühren oder anderer Gebühren negative Erträge die Folge sind. Aufgrund dieser Veränderungen bietet der Aktienhandel mit steigenden Aktienkursen eine gute Möglichkeit der Geldanlage.

Wegen der Inflation wird die Kaufkraft reduziert. Dies führt dazu, dass die Menschen dazu tendieren, ihr Geld sinnvoll zu investieren. Hier bietet sich der Kauf von Wertpapieren bei Brokern an. Vergleicht man also die Möglichkeiten der Geldanlage auf einem Sparkonto mit den Möglichkeiten, die sich durch den Aktienkauf ergeben, lässt sich die Frage, ob sich der Kauf von Aktien lohnt, ganz klar mit Ja beantworten.

Wie funktioniert der Aktienkauf?

Die Möglichkeit, Aktien zu kaufen, steht im Prinzip jedem offen. Das einzige, was benötigt wird, ein Depot für die Aktien. Dieses kann sowohl bei einer Bank als auch bei einem Online Broker angelegt werden. Während die Eröffnung eines Depots bei einer Bank in der Regel mit Kosten verbunden ist, fallen für diesen Vorgang online (also bei Direktbanken) nur selten Kosten an.

Bis Zugriff auf das Depot möglich ist, verstreichen im Normalfall ein paar Tage. Wurde die Identität des Besitzers bestätigt, können die entsprechenden Aktien selbstständig erworben werden. Es steht dem Anleger aber frei, diesen Prozess über einen Broker abzuwickeln. Diese Entscheidung ist individuell zu treffen. Alternativ kann der Anleger auch in Aktienfonds oder ETFs investieren.

So funktioniert der Aktienkauf

Wie funktioniert der Aktienhandel?

Ein Depot ist für den Aktienhandel Grundvoraussetzung. In diesem werden die erstandenen Aktien, Fonds und andere Wertpapiere verwaltet und verwahrt. Wann welche Aktie von dem Anleger gekauft wird, ist individuell zu entscheiden. Im Idealfall sollte darauf geachtet werden, dass Aktien zu einem möglichst guten Kaufkurs erstanden werden. Beim Verkauf gibt es zeitlich gesehen keine Vorschriften. Es bietet sich an, sofern man auf das Geld nicht unmittelbar angewiesen ist, einen strategisch günstigen Zeitpunkt abzupassen und bei einem Kurs zu verkaufen, der möglichst viel Gewinn verspricht.

Worauf muss bei der Wahl der Aktien geachtet werden?

Bei der Suche nach Aktien, in die investiert werden soll, sollte der Anleger die möglichen Risiken der unterschiedlichen Aktien kennen. Es ist zu unterscheiden zwischen Wachstums- und Value-Aktien. Wachstumsaktien können sich als äußerst lukrativ herausstellen. Nicht selten erzielen sie durch ihren enormen Ausbau am Markt hohe Renditen für Anleger und Aktionäre. Auf der anderen Seite besteht bei Unternehmen, die sich auf dem Markt noch nicht in großer Form etabliert haben, die Gefahr, dass sie sich nicht durchsetzen können. Dies würde für die Anleger Verluste bedeuten.

Value-Aktien hingegen gehören zu Unternehmen, die meist schon seit langer Zeit an der Börse gelistet sind. Zwar sind die Chancen auf besonders hohe Renditen hier eher gering, allerdings ist dementsprechend auch die Gefahr des Verlustes in kleinerem Maße vorhanden. Ferner fallen die Zahlungen der Dividenden bei Value-Aktien in den meisten Fällen deutlich höher aus als bei Wachstumsaktien. Value-Aktien lohnen sich vor allem, wenn dieseunterbewertet sind.

Aktienkauf: Auswahl des richtigen Handelsplatzes

Innerhalb Deutschlands haben Anleger die Wahl zwischen unterschiedlichen Börsen. Die bekannteste Börse ist wohl die Börse in Frankfurt. Hier können über das XETRA System Wertpapiere erworben werden. Ferner ermöglichen regionale Börsen deutschlandweit den Kauf von Aktien. Jeder Anleger sollte für sich selbst die Entscheidung treffen, ob die Aktien an der Börse oder außerhalb gehandelt werden sollen.

Welcher Handelsplatz sich eher anbietet, muss individuell betrachtet werden, da hierbei unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen. Insbesondere das geplante Volumen sowie die Provision für den Makler und der Spread spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Handelsplatzes. Liegt ein geringes Handelsvolumen vor, sollte der Anleger darauf achten, dass seine Aktien an dem ausgewählten Handelsplatz rege gehandelt werden. Ansonsten ist in vielen Fällen von einem Verlustgeschäft oder zeitlichen Verzögerungen, in Abhängigkeit des Ordervolumens, auszugehen.

Was ist der außerbörsliche Direkthandel?

Wichtig

Jeder Handel mit Aktien unterliegt grundsätzlich den gesetzlichen Richtlinien und Grundregeln.

Der außerbörsliche Direkthandel beschreibt jede Kauf- und Verkaufsvereinbarung, die zwei Parteien direkt miteinander treffen. Wie der Name schon sagt, ist weder die Börse noch die Börsenaufsicht in den Abwicklungsprozess eines derartigen Geschäftes involviert. Grundsätzlich können alle Wertpapiere außerhalb der Börse gehandelt werden. Der Kontakt zu außerbörslichen Handelspartnern wird in den meisten Fällen über den Broker hergestellt. Teilweise nimmt auch der Broker selbst die Käufer- oder Verkäuferposition ein und kann als Market Maker fungieren, wenn das Ordervolumen überschaubar ist.

Hinweis

Beim außerbörslichen Direkthandel liegen häufig günstigere Kaufkurse vor als bei dem Handel über die Börse. Einige Aktien können, davon abgesehen, nur außerhalb der Börse erstanden werden.

Anleitung zum Aktienkauf

  1. Festlegung der zu erstehenden Aktien: Bevor Aktien gekauft werden, sollte eine genaue Auswahl getroffen werden. Grundsätzlich lassen sich Aktien über ihre entsprechenden Nummern identifizieren, die auf Internetseiten oder in der Tageszeitung zu finden sind. Die für Deutschland gültige Nummer ist die Wertpapierkennnummer. Für Geschäfte im Ausland wird die ISIN-Nummer benötigt.
  2. Bestimmung der Anzahl der Aktien: Damit jeder Anleger weiß, welche Anzahl der Aktien er für den von ihm vorgesehenen Betrag X kaufen kann, wird der entsprechende Betrag X durch den aktuellen Kurs der geplanten Aktie dividiert. Gebühren für die Order und die Börse sowie Bankprovisionen müssen miteingerechnet werden.
  3. Suche und Festlegung der Aktien: Über die Seite des Online-Brokers funktioniert der Aktienkauf. Mit den entsprechenden Kennnummern können die Aktien gesucht werden. Wichtig ist, dass jeder Anleger für sich selbst die Anzahl der Aktien festlegt, die gekauft werden sollen.
  4. Auswahl der Börse: Weiterhin wird festgelegt, über welche Börse die Aktien erstanden werden sollen. Dies ist daher interessant, da Aktien an unterschiedlichen Börsen möglicherweise unterschiedliche Kurse zu verzeichnen haben und entsprechend zu einem anderen Preis gehandelt werden.
  5. Order: Für Anleger gibt es zwei Möglichkeiten, die Order auszuführen. Unterschieden werden die Optionen billigst (Market Order) und Limit. Die erste Option ist für Kleinanleger nicht empfehlenswert. Hier kauft der Broker die Aktie zum nächsten handelbaren Kurs. Da auf die Kursentwicklung kein Einfluss genommen werden kann, können durch die Option unter Umständen enorme Kosten entstehen. Durch die Option des Limits legt der Anleger fest, welchen Höchstpreis er für die entsprechende Aktie zu zahlen bereit ist. In diesem Schritt kann auch festgelegt werden, für welchen Zeitraum die Einstellungen bezüglich der Order gültig sein sollen.
  6. Bezahlung: Der Vorgang der Bezahlung wird automatisch abgewickelt. Der Betrag für den Kauf der Aktie wird von dem Verrechnungskonto abgebucht, welches an das jeweilige Aktiendepot gekoppelt ist.

Aktienkauf Anleitung

Was kostet der Kauf von Aktien?

Die Kosten eines Aktienkaufes werden von diversen Faktoren beeinflusst und können daher nicht pauschal angegeben werden. Auf den Anleger eines Aktiendepots kommen im Laufe des Aktienkaufes unterschiedliche Gebühren zu, die zu begleichen sind. Einige von diesen Gebühren sind gleich zu Beginn der Investition zu tätigen, andere fallen erst im Laufe der Zeit an.

Faktoren, die die Kosten des Aktienkaufes beeinflussen: 

  • Börsengebühren
  • Maklercourtage
  • Ordergebühren
  • Depotführungsgebühren
  • Gebühren für Überweisung / Zahlungsverkehr
  • Gebühren für Dokumentenverwaltung
  • Gebühren bei der Eröffnung des Wertpapierdepots
Wichtig

Für keine der Gebühren lassen sich pauschale Werte angeben. Die zu leistenden Zahlungen variieren von Anbieter zu Anbieter. Teilweise entfallen sie aufgrund von Angeboten, ein Vergleich ist ratsam.

Chancen & Risiken beim Aktienkauf

Risiken 
UnternehmensrisikoDurch den Kauf von Aktien wird der Anleger Anteilseigner des Unternehmens. Somit trägt er auch Teile des Risikos des gesamten Unternehmens.
KursrisikoDer Aktienkurs wird durch Angebot und Nachfrage beeinflusst. Die Performance des Unternehmens hat darüber hinaus Einfluss auf die Kursentwicklung an der Börse.
DividendenrisikoJe nach betriebswirtschaftlicher Lage und entsprechenden Aktienkursen kann eine Ausschüttung der Dividenden nicht garantiert werden. Manche Unternehmen wie Amazon schütten grundsätzlich keine Dividenden aus.

Den dargestellten Risiken stehen lukrative Chancen gegenüber. Durch den Kauf von Aktien oder Fonds können Aktionäre an den Gewinnen der jeweiligen Unternehmen teilhaben. Zum Teil können hierdurch hohe Dividenden eingestrichen werden. Sinnvoll ist es, das Risiko zu streuen, indem beispielsweise in Aktienindizes investiert wird, anstatt in Einzelaktien.

Dafür eignen sich z. B. Aktienfonds oder ETFs. Schlussendlich muss jeder potenzielle Anleger abwägen, ob er bereit ist, die potenziellen Risiken eines Aktienkaufes zu tragen.

Aktienkauf Risiken
Tipp

Vor einer Investition in Aktien sollte sich jeder Anleger ausreichend mit der Thematik auseinandersetzen, um ein überdurchschnittlich hohes Risiko bei der Geldanlage zu vermeiden.

Tipps zum Aktienkauf: Fehler vermeiden

1. Grundlagenwissen

Bevor Anleger selbstständig in Aktien investieren, sollten entsprechende Grundlagen der Materie bekannt und verstanden sein. Ein grundlegendes Börsenwissen sollte also vorhanden sein.

2. Unterstützung durch intelligente Helfer 

Durch Analysewerkzeuge und Prognosen können die Anleger im Hinblick auf ihre Investitionen unterstützt werden. Schwachstellen ihrer Anlagestrategie können mittels einer Depotanalyse ausfindig gemacht und entsprechend behoben werden.

3. Gutes Depotmanagement ist ein Muss 

Für eine optimale Geldanlage bietet es sich an, in unterschiedliche Aktien oder Aktienindizes zu investieren. Damit wird das mögliche Risiko auf diverse Aktien verteilt. Durch die Risikostreuung kann Schadensbegrenzung betrieben werden, sollte der Kurs einer Aktie unvorhergesehen in den Keller fallen.

Tipp

Es ist nie empfehlenswert, das gesamte Kapital auf eine oder wenige Aktien zu setzen. ETFs oder Investmentfonds, die in einen ganzen Aktienindex, Markt oder Branche investieren, sind weniger volatil und bieten die Möglichkeit, an der gesamten Marktentwicklung zu partizipieren.

4. Zahlen und Analysen sollten als Richtwert wahrgenommen werden 

Investoren sollten sich nicht dazu verleiten lassen, aufgrund von Spekulationen Dritter oder etwaiger Geheimtipps auf bestimmt Aktien zu setzen. Vielmehr sollten Experteneinschätzungen ernst genommen und bei der Auswahl der Aktien berücksichtigt werden. Das eigene Wissen über diverse Unternehmen sollte nicht außer Acht gelassen werden. Besitzt ein Anleger in Bezug auf eine Branche besonders viel Fachwissen, sollte er dieses einfließen lassen.

5. Reinvestition von Gewinnen

Durch die direkte Reinvestition von Gewinnen in neue Wertpapiere (Thesaurierung) kann der Effekt des Zinseszinses genutzt werden. Das Vermögen des Anlegers wächst hier im Idealfall exponentiell. Die grundsätzlichen Risiken einer Investition bestehen weiterhin.

6. Einrichtung eines Aktiensparplanes

Durch einen Aktiensparplan haben Anleger die Möglichkeit, in regelmäßigen Intervallen eine individuell bestimmte Summe X in Wertpapiere zu investieren. Der Vorteil besteht hier darin, dass der Vorgang automatisch abläuft und vom Anleger nicht beaufsichtigt werden muss. Außerdem können die Zahlungen zwischenzeitlich ausgesetzt oder die Summe abgeändert werden. Sparpläne erfreuen sich vor allem bei Fonds und ETFs großer Beliebtheit.

Der Aktienkauf mit Sparplan

Banksparpläne sind uns allen bekannt. Sie versprechen im Vergleich zum Tagesgeldkonto eine höhere Verzinsung und bieten die gleiche Sicherheit wie ein Sparkonto. Jedoch mangelt es an Flexibilität und der Sparer ist dem Zinsniveau ausgeliefert.

Bei einem Fonds- oder ETF-Sparplan wird regelmäßig ein bestimmter Betrag in den Kapitalmarkt investiert. Positive Kursentwicklungen von Wertpapieren haben ebenso positive Auswirkung auf die Anleger. Dennoch ist das Risiko eines Verlusts nicht zu unterschätzen.

Fondssparplan zum Aktienkauf anlegen

Langfristig stellen Fonds-Sparpläne eine erfolgreichere Alternative zu Banksparplänen dar. Sie sind für folgende Personen geeignet:

  • Risikobewusste Anleger
  • Personen, die ihr Geld langfristig anlegen möchten

Um einen Fonds-Sparplan anzulegen, reicht bereits ein Wertpapierdepot, welches sich beispielsweise bei Onlinebanken kostenlos einrichten lässt. Dort findet die Verwaltung Ihrer monatlichen Sparbeträge statt.

Vorteile des Aktienkaufs mit Fonds-Sparplänen

Der große Vorteil an Fondssparplänen ist, dass sie bereits mit geringen Geldsummen angelegt werden können. Es wird außerdem nicht nur in eine Aktie, sondern in einen großen Korb investiert, was die Risikostreuung erhöht.

Ein Fonds-Sparplan wird im Normalfall durch einen persönlichen Manager betreut, der in Absprache mit dem Kunden passende Wertpapiere für den Kauf auswählt.

Aktienkauf mit ETF-Sparplänen

Im Gegensatz zu Fondssparplänen ist für die Investition in einen ETF kein Manager notwendig. Man legt dabei sein Geld in komplette Indices wie den DAX oder den EuroStoxx an.

ETF-Sparpläne sind als Aktien- oder Anleihefonds erhältlich. Mit ersteren investieren Anleger indirekt in Anteile von Unternehmen. Entwickeln sich diese positiv, dann profitieren auch die Investoren. Anleihefonds bringen eine jährliche Verzinsung ein, welche unabhängig vom Erfolg des Unternehmens ist.

Einer der Vorteile eines ETF-Aktiensparplans ist die sichere langfristige Vermögensanlage. Diese ergibt sich unter anderem durch die Risikostreuung. Als Anleger haben Sie bei den meisten Anbietern die Möglichkeit, die monatlichen Beträge flexibel zu steuern und auch kurzfristig zu kündigen.

Tipps zum Kauf von ETF-Aktiensparplänen:

  • Vorsicht bei der Auswahl: Nicht jeder ETF kann mit einem Sparplan betrieben werden!
  • Achten Sie auf eventuelle Zusatzkosten bei den Depotbanken. Ein Vergleich zahlt sich aus!
  • Eine Order alle drei Monate kann dabei helfen, Kosten zu sparen.
  • Haben Sie stets die Kosten und Konditionen Ihrer Onlinebank im Blick!
  • Kurzfristige Kursminderungen sind kein Grund für die Auflösung eines ETF-Aktiensparplans. Er lebt von einem langfristigen Investment.

Fazit

Der Aktienkauf bietet in jedem Fall eine gute Alternative zu den herkömmlichen Sparkonten, um sein Geld sinnvoll anzulegen. Der Kaufprozess an sich ist simpel und schnell abgewickelt, da er über das Internet angeboten wird. Diese Art der Investition bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Investition, welche individuell ausgewählt werden können.

Für den langfristigen Vermögensaufbau lohnt sich ein Sparplan. Fonds-Sparpläne oder ETF-Sparpläne können schon ab einem geringen monatlichen Geldbetrag abgeschlossen werden (zum Beispiel 50 Euro) und bieten eine vorteilhafte Risikostreuung. Sie eignen sich besonders für ein langfristiges Investment und sind eher als regelmäßige Sparleistung statt einmaliger Investition zu sehen.

Aktienkurse – Jirapong Manustrong – shutterstock_573121573

Insidertrades der Woche: Was Vorstände und Firmeninsider jetzt kaufenEnterprise Products Partners: Aktie des Pipelinebetreibers durch Corona-Virus unter Druck. Tochter des Firmengründers und Vorstand wittern Gewinnchance und sammeln millionenschwere Aktienpakete ein › mehr lesen


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
David Gerginov
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter von David Gerginov. Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz