Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung: Ablehnung bei Schwerbehinderung?

Ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe besagt, dass Versicherer einen Antrag von Schwerbehinderten auf den Abschluss einer privaten Ber

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat entschieden, dass Versicherungen den Antrag eines Schwerbehinderten auf Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ablehnen können.

Das Gericht begründet seinen Urteilsspruch damit, dass Schwerbehinderte dadurch weder sittenwidrig behandelt werden noch Diskriminierungsverbote gebrochen werden.

Ist ein abgelehnter Versicherungsantrag als Diskriminierung zu werten?

Vielmehr stehe es durch geltendes Recht im Ermessen des Versicherers, wer einen Versicherungsbetrag bekommt.

Ein Anspruch auf Schadensersatz sei lediglich dann vorhanden, wenn eine offensichtliche Diskriminierung stattgefunden habe – einen Versicherungsantrag jedoch bloß ablehnen, sei nicht als Diskriminierung zu werten.

Berufsunfähigkeitsversicherung muss nachfragen und mitdenkenNicht nur der Versicherte muss beim Vertragsabschluss sorgfältig sein. Auch die Versicherung selbst hat Pflichten. › mehr lesen

Antrag Berufsunfähigkeitsversicherung – Keine Diskriminierung?

In dem konkreten Fall war auf Schadensersatz wegen sittenwidriger Schädigung geklagt worden, da der Kläger bei seiner Versicherung aufgrund seiner Behinderung keine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen konnte.

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.

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