Arbitrage – Ablauf, Arten & Nutzen

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Preisunterschiede erkennen und gewinnbringend einsetzen: Arbitrage am Beispiel verständlich erklärt. (Foto: dominic8 / Shutterstock.com)


Alles über Arbitrage

Definition: Ausnutzen von Preisunterschieden eines gleichwertigen Gutes auf zwei Märkten

Arten: Devisenarbitrage, Differenzarbitrage, Ausgleichsarbitrage, Raumarbitrage, Zeitarbitrage

Vorteil: Risikofreier Profit innerhalb kürzester Zeit

Nachteil: Gewinne sind sehr klein, große Einsätze notwendig

Zielgruppen: Großbanken, Institutionen, professionelle Anleger


Ausnutzen von Preisunterschieden: Was ist Arbitrage?

Wenn man eine günstige Möglichkeit findet, dann nutzt man sie aus: Bei Preisunterschieden und gleichzeitiger Wertgleichheit dürfte sich jeder für die günstigere Variante entscheiden. Ob im nächsten Geschäft oder auch im Urlaub, wenn sich die Wechselkurse lohnen, ist es immer reizvoll, regionale Spezialitäten günstig zu erwerben.

Das gleiche gilt auch an der Börse. Existieren dort Preisunterschiede, so können Anleger fast risikofrei Gewinne einstreichen. Dies erfordert allerdings Schnelligkeit, denn die Preise sind immer in Bewegung und jedes Ungleichgewicht wird rasend schnell wieder ausgeglichen.

Man spricht in einem solchen Fall von einen Arbitragegeschäft. Es handelt sich letztlich um das Ausnutzen von Preisdifferenzen eines Gutes oder eines Wertpapiers an unterschiedlichen Handelsplätzen, mit dem Ziel, einen völlig risikofreien Gewinn zu erzielen.

Beispiele für Arbitragegeschäfte

Im Fall des lohnenswerten Urlaubsgeschäfts würde ein solches Arbitragegeschäft wie folgt aussehen: Günstig vor Ort erworbene Waren mit nach Hause nehmen und dort mit Aufpreis wieder verkaufen. Ein anschauliches Beispiel für ein Arbitragegeschäft an der Börse könnte folgendermaßen aussehen:

Ein Anleger kauft in Frankfurt Aktien eines Unternehmens im Wert von je 40 € ein und verkauft sie gleichzeitig an der Börse in London für je 42 € weiter. Damit kann er pro Stück 2 € Gewinn – Arbitragegewinn – verbuchen. Während des gesamten Handels gab es kein Risiko. Anschließend steigt durch die beiden Geschäfte die Nachfrage und damit auch der Kurs der Aktie in Frankfurt, während er in London fällt. Dadurch gleichen sich die beiden Preise wieder an und die Arbitragemöglichkeit verrinnt.

Möglich sind solche Geschäfte dadurch, da der Markt nicht vollkommen ist. Wäre er es, wie in der betriebswirtschaftlichen Theorie, so gäbe es keine Möglichkeit für eine Arbitrage, denn Preisunterschiede wären nicht existent.

Geschichte der Arbitrage

Die Arbitrage lässt sich bis ins Italien des 14. Jahrhunderts zurückverfolgen. In dieser Zeit florierte der Handel im und am Mittelmeer wie kaum an einem anderen Ort. Waren wurden günstig gekauft, verschifft und an einem anderen Ort teurer wiederverkauft, je nachdem, wie gerade die Situation vonAngebot und Nachfrage war. Produkte aus dem Orient waren in Europa sehr beliebt, gleichzeitig gab es dort Produkte, die es andernorts trotz Bedarf in geringen Mengen gab.

Schon damals nannte man diesen Handel arbitrio. Das System war beliebt. Auch durchreisende Händler aus anderen Regionen nahmen die Methode auf, sie verbreitete sich über den ganzen Kontinent und schließlich auf der ganzen Welt. Heute ist die Arbitrage aus dem Welthandel nicht mehr wegzudenken. Sekündlich werden gewinnbringende und risikofreie Geschäfte zwischen verschiedenen Handelsplätzen getätigt.

Bis die moderne Arbitrage mit all ihren spezifischen Variablen jedoch das Licht der Welt erblickte, mussten sich viele Märkte Teilnehmern von außen erst einmal öffnen. So wie sich im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Nationen und Völker kennenlernten und begannen, miteinander Handel zu betreiben, dauerte es bis in die 1950er Jahre, bis die sogenannte Devisenkonvertibilität eingeführt wurde, die freie und unbegrenzte Umtauschbarkeit von einer Währung in eine andere.

Was große Vorteile für den Arbitragehandel präsentierte, brachte allerdings auch Nachteile mit sich: Wegen der immer schneller werdenden technischen Entwicklung hat sich die Transparenz auf den Märkten stark erhöht. Preisunterschiede werden daher schnell erkannt und sind niedrig, sodass Arbitragegeschäfte meist nur noch einträglich sind, wenn sie mit hohen Summen getätigt werden.

Wie entstehen Preisunterschiede an den Börsen?

Der Preis eines Produkts, ob dieses an der Börse angeboten wird oder in einem Geschäft, ist immer davon abhängig, wie groß die aktuelle Nachfrage und das aktuelle Angebot sind. In einem vollkommenen Markt gibt es keine Variabilität bei Angebot und Nachfrage, das heißt, nur zu einem spezifischen Preis kommt es zum Verkauf. Dies entspricht allerdings nicht der Realität.

Ist es Sommer, so werden Winterjacken nicht nachgefragt und sind, wenn überhaupt angeboten, günstiger zu haben. Gleichzeitig kann der Preis von Eiscreme im Vergleich zum Winter deutlich höher sein, denn viele Menschen wünschen sich eine Abkühlung. Genauso verhält es sich auch beim Handel an verschiedenen Handelsplätzen. Ist an Ort A ein Gut wenig nachgefragt aber stark angeboten und an Ort B stark nachgefragt, aber wenig angeboten, so kosten auch bei gleicher Qualität die Güter unterschiedlich viel.

Was für Unterschiede können ausgenutzt werden?

Arbitragegewinne können allerdings nicht nur mit direkten Preisunterschieden erzielt werden. Auch bei Kursschwankungen von Währungen oder bei Zinsunterschieden sind Gewinne ohne Risiko möglich. So braucht man lediglich im Urlaub durch eine fremde Stadt laufen und man sieht an den Geldwechselstuben viele unterschiedliche Preise. Je nachdem, ob an diesem Ort viele oder wenige Menschen Geld umtauschen, sind auch die Wechselkurse unterschiedlich.

Im Fall von Zinsarbitrage können Renditenunterschiede, insbesondere zwischen verschiedenen Ländern, ausgenutzt werden. Ist der Zinssatz im Ausland höher als im Inland, wird kurzfristig Kapital exportiert, während es importiert wird, wenn der Zinssatz im Inland höher ist als im Ausland.

Abgrenzung von Arbitrage & Spekulation

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, gibt es einigezentrale Unterschiede zwischen der Arbitrage und der Spekulation.

ArbitrageSpekulation
Die Geldanlage ist risikofrei.Die Geldanlage ist risikobehaftet.
Die Gewinnspanne ist relativ gering, daher werden meist große Summen eingesetzt.Die Gewinnspanne ist meist groß, auch bei niedrigen Einsätzen.
Das Wissen um einen Gewinn ist sicher, An- und Verkauf werden zu festen Konditionen nahezu parallel abgewickelt.Gewinne sind nicht sicher und Gegenstand von Spekulation (so auch der Name).
Es lassen sich Markt-, Kurs- und Zinsunterschiede ausnutzen.Der Profit wird (im Erfolgsfall) durch Kurssteigerungen erreicht.
Der Profit ist einfach und vorhersehbar.Der Profit ist nicht immer gut vorhersehbar.

Ausnutzen von Preisunterschieden: Welche Arten von Arbitrage gibt es?

Die Theorie der Arbitrage unterscheidet nicht nur zwischen verschiedenen Preisen, sondern auch zwischen verschiedenen Arten von Arbitrage. So lassen sich Devisen-, Differenz-, Ausgleichs-, Zeit- und Raumarbitrage unterscheiden.

Was ist die Devisenarbitrage?

Die Devisenarbitrage nutzt Unterschiede zwischen dem Preis und Kurs eines Objekts aus. An verschiedenen Handelsplätzen ist das gleiche Objekt (in diesem Fall eine Währung) unterschiedlich wertvoll.

Durch das gleichzeitige An- und Verkaufen von einer Devise an zwei unterschiedlichen Handelsplätzen wird Profit generiert. Durch Anpassung von Angebot und Nachfrage gleichen sich die Preise dabei stetig wieder an. Wird eine bestimmte Währung auf einem Handelsplatz mit einem Aufpreis gehandelt, so spricht man hier manchmal auch von einem „Premium”. Diese Aufschläge werden dann häufig mit der Region in Verbindung gebracht, z. B. „Kiwi Premium” für einen Aufschlag in Neuseeland.

Was ist die Differenzarbitrage?

Bei der Differenzarbitrage handelt es sich um die ursprünglichste Art eines Arbitragegeschäfts. Durch Preisunterschiede für ein Gut an verschiedenen Orten werden finanzielle Differenzen geschaffen, die dem Akteur Profit verschaffen.

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Kauf und Verkauf werden dabei unmittelbar miteinander verbunden. In der heutigen Zeit kann das über Online-Broker für Wertpapiere beispielsweise annähernd simultan funktionieren.

Was ist die Ausgleichsarbitrage?

Die dritte Form der Arbitrage ist die Ausgleichsarbitrage. Sie beinhaltet den Kauf eines Wertpapiers oder Produkts in einem Markt, der besonders günstig ist.

Geld wird hierbei beispielsweise an einem Ort angelegt, der eine besonders günstige Rendite aufweist. Hier gibt es kein Gegengeschäft, Guthaben werden hingegen ausgeglichen. Durch Anwendung dieser Form der Arbitrage werden lokale Differenzen im Markt ausgeglichen und verschwinden letztendlich.

Was ist die Raumarbitrage?

Bei der Raumarbitrage handelt es sich um einen Überbegriff für die Ausgleichs- und Differenzarbitrage. Es ist von zentraler Bedeutung, dass An- und Verkauf eines Finanzprodukts an verschiedenen Handelsplätzen erfolgt, sodass ein Gewinn durch einen Unterschied von Preisen, Kursen oder Zinsen entstehen kann. Der Händler muss dafür nicht zwingend physisch an einem Ort sein, das Internet verbindet den Trader zu Handelsplätzen auf der ganzen Welt.

Sonderfall: Die Zeitarbitrage

Bei der letzten Form, der Zeitarbitrage, handelt es sich um ein völlig anderes Konzept. Hier spielt nicht der Ort des Handels eine entscheidende Rolle, sondern die Zeit zwischen Kauf und Verkauf einer Position.

Im Grunde genommen handelt es sich bei diesem Konzept gar nicht um eine Arbitrage im eigentlichen Sinne, denn das Geschäft ist weder klar definiert noch risikofrei. Es handelt sich quasi um eine Art Spekulationsgeschäft, bei dem versucht wird, aus Termin- und Devisengeschäften Vorteile zu erzielen.

Preisunterschiede in der Praxis: Wie funktioniert Arbitrage?

Um das Konzept von Arbitrage noch einmal detailliert zu erklären, folgt nun ein weiteres Beispiel:

Ein japanischer Viehzüchter besitzt eine Herde besonderer, qualitativ hochwertiger Rinder, die nur in Japan heimisch sind und sich über Jahrhunderte nur dort vermehrten. Aufgrund von kulturellen Hintergründen ist es zudem vor Ort nicht erlaubt oder zumindest kaum üblich, Rindfleisch zu essen. Der Bedarf an Fleisch von diesen Rindern ist lokal also gering, das Angebot ist groß, die Nachfrage kaum existent.

Nun erhält der Viehzüchter Besuch von einem Bekannten aus Frankreich, der von dem Fleisch absolut begeistert ist. Für den Eigenbedarf lässt er sich regelmäßig Fleisch nach Frankreich transportieren und scheut auch nicht die hohen Ausfuhr-, Einfuhr- und Transportkosten. Schließlich hat der Franzose die Idee, das Fleisch auch anderen Europäern zum Kauf anzubieten.

Während er bei seinem japanischen Freund den ortsüblichen Preis von 35 € für ein Kilo Fleisch bezahlt, entrichten ihm seine Landsleute stolze 235 € pro Kilo und freuen sich noch über ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Differenz von 200 € teilt der Franzose selbstverständlich gerecht mit dem Viehzüchter.

In diesem Fall handelt es sich um eine klassische Raumarbitrage, die genau genommen sogar eine Art Kulturarbitrage ist. Dadurch, dass an einem Ort andere kulturelle Voraussetzungen gelten als an einem anderen Ort, können Gewinne zwischen verschiedenen Handelsorten generiert werden.

Arbitrage sorgt für Markttransparenz

Gleichzeitig hat die Arbitrage auch noch einen positiven Effekt auf den Markt, denn zu einem großen Teil bestimmt sie über eine Anpassung von Angebot und Nachfrage zwischen verschiedenen Märkten. Würden die Preisunterschiede nicht ausgenutzt, so blieben die Preise unterschiedlich und der Markt würde letztlich zusammenbrechen.

Nur dadurch, dass die Lücken ausgenutzt und durch die Wechselwirkung von variierendem Angebot und Nachfrage geschlossen werden, kommt es zu einer übergreifenden Markttransparenz und der Anpassung von Preisen. Auch wenn der Arbitrageur die Angleichung nicht explizit wünscht und am liebstenunbegrenzt ausnutzen würde, arbeitet er so der theoretischen Bildung eines vollkommenen Marktes zu, auch wenn dieser nie erreicht wird.

Definition: Die Kassa-Futures-Arbitrage

Arbitrage lässt sich auch bei temporären Kursdifferenzen zwischen dem Termin- und Kassamarkt anwenden. Dieses Vorgehen fällt unter den Begriff „Kassa-Futures-Arbitrage” oder auch „Cash-and-Carry-Arbitrage”. Der Kassa-Markt wird auch Spot- oder Lokomarkt genannt und ist ein Handelsplatz, auf dem Finanzinstrumenteinnerhalb von zwei Tagen Stück für Stück abgewickelt werden.

Beim Gegenmodell, dem Terminmarkt, werden einzelne Finanzinstrumente auch über längere Perioden als zwei Tage abgewickelt. Dabei besteht ein Verpflichtungs- und Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Marktteilnehmern. Ist ein Preis auf dem Terminmarkt höher als auf dem Kassamarkt, so wird auf dem Kassamarkt eingekauft und auf dem Terminmarkt wiederverkauft. Auch hier entsteht ein Arbitrage-Gewinn.

Arbitrage für Anleger: Vorteile & Grenzen

Warum sollte nun ein Anleger Arbitragegeschäfte tätigen? Dient das Geschäft nur versierten Handelsprofis oder können auch private Anleger von Arbitrage profitieren?

Als Argument für das Konzept des schnellen, risikofreien Handels dient die Tatsache, dass der Handel kein nennenswertes Risiko beinhaltet. Ganz egal, ob man mit Aktien, Devisen, Edelmetallen, Optionsscheinen oder anderen Wertpapieren handelt, durch erkennbare Preisdifferenzen können schnell und vor allem praktisch risikolos Gewinne eingefahren werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass das entsprechende Gut an mindestens zwei unterschiedlichen Börsenplätzen gehandelt wird und dies schnell nacheinander, bestenfalls parallel geschieht.

Darüber hinaus kann das Arbitragegeschäft auch eingesetzt werden, um eine geeignete Absicherung darzustellen oder Verluste zu minimieren. Dies geschieht, indem Anleger eine geeignete Gegenposition zum vorher getätigten Abschluss einnehmen.

Hinweis

Das Eingehen einer Gegenposition wird auch als „Hedging” bezeichnet. Diese Absicherung ist ursprünglich namensgebend für die sogenannten Hedgefonds, die aber oftmals mit riskanten Anlagestrategien in Verbindung gebracht werden.

Sollten Privatanleger Arbitrage-Geschäfte betreiben?

Für Privatanleger ist die Arbitrage allerdings nicht besonders interessant. Auf der einen Seite lassen sich zwar risikofrei Gewinne erzielen, was durchaus attraktiv ist. Auf der anderen Seite hingegen sind die Gewinnspannen sehr niedrig und erfordern meist schon zu Beginn eine hohe Kapitalsumme. Diese bringt zudem ein erhöhtes Risiko ins Spiel, wenn zwischen Kauf und Verkauf doch einmal ein unvorhergesehenes Ereignis eintritt.

Sorgen plötzliche Kursschwankungen im falschen Moment für spontane Kursveränderungen, so können auch bei Arbitragegeschäften Schäden entstehen, insbesondere, wenn große Summen eingesetzt werden.

Fazit: Preisunterschiede lassen sich ausnutzen

Bei der Arbitrage profitieren Anleger durch kleine Preis-, Kurs- und Zinsunterschiede zwischen verschiedenen Märkten. Angebot und Nachfrage sind nicht überall gleich und passen sich nur relativ langsam zwischen verschiedenen Märkten an. So lassen sich Vorteile generieren, wenn ein Produkt an einem Ort günstig eingekauft und parallel an einem anderen Ort wieder teuer verkauft wird.

Die modernen Informations- und Kommunikationssysteme und die damit einhergehende Markttransparenz reduziert die Preisdifferenz allerdings auf niedrige Centbeträge, wodurch oft große Handelsvolumina nötig sind, um nennenswerte Gewinne zu erzielen. Gleichzeitig pendeln sich die Preisunterschiede stets wieder ein, wodurch das Profitfenster nicht dauerhaft geöffnet bleibt.

Somit nutzen hauptsächlich institutionelle Händler, Kreditinstitute und Versicherungen die Arbitrage. Kleinanleger können nur selten profitieren, auch wenn die Risikofreiheit das Konzept durchaus interessant macht.


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David Gerginov
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.