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Auf Antrag möglich: Notverwalter bestellen

Grundsätzlich kann ein untauglicher Verwalter auf Verlangen eines Wohnungseigentümers abberufen werden und ein neuer Verwalter gerichtlich bestellt werden.

Bei Bestehen eines wichtigen Grundes kann auch ein Notverwalter bestellt werden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) kürzlich, im Juni 2011.

Gemäß § 21 Abs. 4 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) muss die Verwaltung einer Eigentümergemeinschaft dem Grundsatz ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen.

Deshalb ist ein Verwalter, der für seine Aufgaben ungeeignet ist, auf Verlangen eines Wohnungseigentümers abzuberufen und durch einen neuen zu ersetzen. In dringenden Fällen kann ein Gericht einen Notverwalter benennen.

Zwar ist seit der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes die früher gesetzlich vorgesehene Möglichkeit der Bestellung eines Notverwalters entfallen. Dennoch kann das zuständige Gericht immer noch einen Notverwalter bestellen.

Nach der aktuellen Rechtslage darf aber  ein Notverwalter nicht mehr vom Gericht eigenmächtig bestimmt werden; sondern es bedarf eines Antrages (BGH, Urteil v. 10.06.11, Az. V ZR 146/10).

12. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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