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Balkon und Terrasse: Was Ihre Mieter dürfen – und was nicht

Spätestens ab Mai, in den warmen Monaten des Jahres, halten sich viele Mieter mit Vorliebe auf den Balkonen und Terrassen ihrer Mietwohnungen auf.

Auf dem Balkon oder der Terrasse ihrer Mietwohnung dürfen sich Mieter grundsätzlich frei bewegen. Sie dürfen dort Stühle, Bänke, Tische oder Sonnenschirme aufstellen und nach Herzenslust Freunde, Nachbarn und Verwandte bewirten.

Grillen unterliegt Beschränkungen.

Die Rechte des Vermieters und der Anspruch der Nachbarn auf Ruhe ab 22.00 Uhr, müssen immer beachtet werden. Im Folgenden erhalten Sie einen kleinen Überblick, was Ihre Mieter dürfen und was nicht.

Will ein Mieter eine Markise anbringen, muss er Ihre Zustimmung als Vermieter einholen. Ihre Mieter dürfen aber einen unauffälligen Sichtschutz oder ein Rankengitter am Balkon anbringen. Sie müssen aber darauf achten, dass keine Schäden an der Bausubstanz entstehen.

Ihre Mieter dürfen auf Balkon und Terrasse rauchen. Einwände von Nachbarn, die sich durch Rauch und Geruch gestört fühlen, sind unerheblich.

Für durch Grillen verursachte Rauch- und Geruchsbelästigungen gilt das aber nicht.

Mieter dürfen auf Balkonen und Terrassen ihre Wäsche trocknen, Wäscheständer aufstellen oder eine Wäschestange oder Wäscheleine installieren. Bohr- und Dübellöcher sind deshalb zulässig.

Blumenkübel und Blumentöpfe dürfen ebenfalls aufgestellt werden. Blumenkästen, die hinab stürzen könnten, müssen ordnungsgemäß befestigt werden, damit Passanten nicht gefährdet werden.

23. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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