Bankensterben und Gebührenhammer

So mancher Großvater sagte schon zu seinem kleinen Enkel:

„Wenn die Banken Personal entlassen, dann sieht es schlecht aus in der Welt.“ – Sie hatten recht, wie 2 Weltkriege, die sie miterleben mussten, zeigen.

Nein, dies soll Ihnen gewiss keine Angst machen. Aber Sie wissen ja selbst, wie es momentan aussieht…

Die Welt vor der größten Herausforderung seit Ende des Zweiten Weltkriegs

Tatsächlich steht die Welt auch jetzt wieder vor großen Herausforderungen:

  • Der Syrien-Krieg.
  • die Nordkorea-Krise,
  • der ungelöste Ukraine-Konflikt,
  • das Abdriften der Türkei in eine Diktatur,
  • die problematische Massen-Einwanderung in die EU,
  • die wiederaufblühende Bankenkrise,
  • die immense Staatsverschuldung,
  • dazu eine europäische Gemeinschafts-Währung, die immer schwächer wird.

Seit Einführung des Euro 1999 hat dieser gegenüber dem US-Dollar um rund 50% abgewertet.

Für die Talfahrt zeigt sich aufgrund der Schulden-Monetarisierungs-Politik der EZB kein Ende.

All das sind keine guten Vorzeichen.

Das große Bankensterben

Ein Parameter für diese negativen Entwicklungen ist das große Bankensterben; es nimmt nicht ab, sondern zu – und zwar sehr dramatisch:

  • Wussten Sie, dass es noch 1990 mehr als 4.000 Banken in Deutschland gab?
  • Um das Jahr 2000 herum waren es nur noch 3.000.
  • Und aktuell (Stand: 2017) sind es nicht einmal mehr 2.000; konkret: 1.950 Banken.

Das ist ein Schwund von über 2.000 Banken in gerade einmal 27 Jahren. Umgerechnet sterben hierzulande durchschnittlich 76 Banken pro Jahr.

Stellen Sie sich das einmal vor – das erzählt Ihnen kein Politiker!

Alle Finanzhäuser sind betroffen

Zur Jahrtausendwende gab es 563 Sparkassen-Institute. Nun sind es noch 403.

Die Dachinstitute der Sparkassen, die deutschen Landesbanken, sterben ebenfalls sukzessive aus.

Von den 11 zurzeit existierenden bleiben vielleicht lediglich 3 oder 4 übrig.

Bei den Genossenschafts-Banken fusionierten bereits die Dachinstitute WGZ und DZ Bank – ebenfalls aus Kostengründen.

Selbst in der Monats-Statistik im Bericht der Bundesagentur für Arbeit findet sich ein Posten der entlassenen Banker.

Düstere Aussichten für Bankfilialen

Bei den Bankfilialen sieht es noch düsterer aus: Zwar gibt es zurzeit noch 32.000 in Deutschland, aber auch ihre Zahl sinkt – und zwar rasant.

So legen die Mutterhäuser viele Filialen zusammen, restrukturieren oder schließen sie ganz.

Am schlimmsten betroffen sind die Genossenschafts-Banken, also die Volks- und Raiffeisenbanken.

Aber auch ihrer Konkurrenz, den Sparkassen, der Deutschen Bank und anderen ergeht es nicht viel anders.

Das Sterben wird weitergehen

Besonders die Fusionen kleinerer Genossenschafts-Banken hin zu größeren und finanzstärkeren Banken fielen dabei besonders ins Gewicht.

Laut Branchen-Verband BVR wird dieser Trend noch weiter gehen.

D. h. im Klartext: Um Kosten zu sparen, können weitere Filialen geschlossen und Mitarbeiter entlassen werden.

Denken Sie nur an die Worte ihres Großvaters!


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19. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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