Bankschließfächer: Unsicherheit für Ihr Vermögen

Die staatliche Vermögens-Enteignung ist in vollem Gange. Unter dem Deckmantel der Verhinderung der Terror-Finanzierung, der Geldwäsche und der Steuer-Hinterziehung wird […] (Foto: Africa Studio / shutterstock.com)

Die staatliche Vermögens-Enteignung ist in vollem Gange.

Unter dem Deckmantel der Verhinderung der Terror-Finanzierung, der Geldwäsche und der Steuer-Hinterziehung wird eine Begrenzung von Bargeld-Zahlungen vorangetrieben.

An deren Ende steht schließlich die weitgehende Abschaffung des Cashs.

Und jetzt wird Ihnen auch noch der sichere Schutz vor diesen Repressionen, nämlich der Erwerb von Edelmetallen, viel schwerer gemacht.

Staat vs. Privat-Vermögen

Sie wissen inzwischen, dass die Anonymitäts-Grenze für Barzahlungen beim Erwerb von hochwertigen Gütern herabgesetzt wurde.

Und zwar mit dem kürzlich in Kraft getretenen Gesetz zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie zur Ausführung der EU-Geldtransfer-Verordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanztransaktions-Untersuchungen von 14.999,99 auf 9.999,99 €.

Außerdem haben wir Ihnen bereits aufgezeigt, welche Auflagen Edelmetall-Anbieter zukünftig bei Verkäufen über diese magische Grenze erfüllen müssen.

Und Sie konnten sehen, wie Sie selbst durchleuchtet werden, wenn Sie die oben genannte magische Grenze überschreiten.

Selbst die Lagerung Ihres Goldes und anderen Vermögens in einem Bankschließfach kann böse ins Auge gehen.

Vermögensfalle Bankschließfach

Weil Behörden inzwischen und sozusagen per Knopfdruck Zugang zu all Ihren Konten haben, schaffen sich immer mehr besorgte Bürger ein Bankschließfach an.

So wollen sie ihr Vermögen vermeintlich vor dem Zugriff von Banken und dem Staat zu schützen.

Vielleicht wähnen auch Sie Ihr Vermögen in Bank-Tresoren in Sicherheit.

Doch das ist nur ein Trugschluss. Denn auch hier kann Ihnen der Überwachungs-Staat in die Quere kommen.

So unsicher sind Bankschließfächer für Ihr Vermögen

Leider muss Ihre Euphorie auch in diesem Punkt gebremst werden, denn Bank-Tresore sind absolut unsicher.

Branchen-Kenner prophezeien schon jetzt, dass das Bundesfinanzministerium in nicht allzu ferner Zukunft per Erlass die Schließfächer gewaltsam öffnen lässt.

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Und zwar wird es das unter dem allgemein bekannten Deckmantel der Verhinderung von Terror-Finanzierung, Geldwäsche oder Steuer-Hinterziehung tun.

Das funktioniert bereits bei der Bargeld-Abschaffung bestens, wie Sie als regelmäßiger Leser wissen.

Zukunftsmusik oder realistisches Szenario?

Vorher werden Sie wahrscheinlich noch dazu aufgefordert,

  • sich freiwillig als Schließfach-Besitzer zu outen,
  • und nachzuweisen, woher der Vermögens-Inhalt stammt,
  • v. a. aber, ob dieser auch versteuert wurde.

Gerade Letzteres ist mitunter sehr schwierig, denn in den Tresoren lagern oft Jahrzehnte alte Werte, deren Erwerbs-Nachweis unmöglich ist.

Blaupause Großbritannien 2008

Der Staat weiß sehr genau, dass sich in deutschen Schließfächern 2-stellige Milliarden-Vermögen in Bargeld, Gold, Schmuck, etc. verbergen – bislang ohne die Möglichkeit, darauf zuzugreifen.

Das wird – nein, das soll! – sich natürlich ändern – was, Sie glauben das nicht?

Dann schauen Sie einfach einmal nach Großbritannien! Dort wurde bereits vor einigen Jahren eine dementsprechende Aktion gestartet.

Behörden knacken Schließfächer

2008 wurden von Scotland Yard und 300 Beamten 7.000 Schließfächer an unterschiedlichen Standorten gewaltsam geöffnet.

Natürlich mit der Verdachts-Begründung, dass dort Schwarzgeld gelagert sei bzw. Geldwäsche Vorschub geleistet werde.

Gefunden wurden natürlich enorme Vermögenswerte, darunter auch Gold.

Vorher wurden Schließfach-Besitzer aufgefordert sich zu melden und die Inhalts-Herkunft nachzuweisen – nur 850 Personen kamen dem nach.

Der Staat vergreift sich einfach so an Ihrem Bank-Tresor

Scotland Yard feierte diese Aktion als einen großartigen Erfolg im Krieg gegen die weltweit organisierte Kriminalität.

Aber wissen Sie was: Keiner bemängelte die Tatsache, dass der britische Staat gewaltsam Schließfächer geknackt hatte.

Deshalb kann dieses Beispiel schnell und leicht Schule machen – auch in Deutschland.


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.