Bargeld, adé – Die Beschneidung der persönlichen Freiheit

Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, wie v. a. die EU-Kommission einen Feldzug gegen das Bargeld führt – und zwar mit einer Vereinheitlichung der schon eingeführten Obergrenzen.

Ein weiteres diesbezügliches Mittel ist die sukzessive Abschaffung der Banknoten. Der Einzug des 500-€-Scheins ist der 1. Schritt dazu.

Ferner sollen mit der Abschaffung des Bargelds Geldwäsche, Terrorismus-Finanzierung, Korruption, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und die Schattenwirtschaft wirksamer bekämpft werden.

Kein Grundrecht auf Bargeld

Bedenken Sie: Das alles ist Kokolores! Und Aber das wissen auch die Politik-Granden in Brüssel.

Deshalb erklären sie in einem Papier, das momentan ausgearbeitet wird, dass es kein Grundrecht auf Bargeld gebe.

Oder anders ausgedrückt: Sie haben weder einen Anspruch darauf, in bar bezahlen zu können, noch rechtliche Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren.

So einfach ist das, verstehen Sie?!

Die Beschneidung der persönlichen Freiheit

Was das letztlich für Sie heißt, kann man auch ganz deutlich sagen:

Sie werden brutal in Ihrer persönlichen Freiheit beschnitten. Denn nichts anderes als eine solche ist Bargeld.

Es erlaubt Ihnen beispielsweise Ihr Guthaben von den Banken abzuziehen, um so die vollumfängliche Anwendung von geplanten Negativ-Zinsen auf Sparguthaben zu verhindern.

Es ist ganz einfach: Gibt es nur noch elektronisches Bargeld, ist Ihnen genau das nicht mehr möglich.

Die Banken können so mit Negativ-Zinsen schalten und walten, wie sie wollen – und nicht nur damit, sondern auch mit Sondergebühren, Steuern auf Guthaben im Fall eines Schuldenschnitts oder einer Währungs-Reform.

Und all das funktioniert, ohne dass Sie eine Fluchtmöglichkeit für Ihr Vermögen besäßen.

Der gläserne Bürger

Sie sehen also, dass Sie mit der Teil- oder Ganz-Abschaffung von Bargeld den Banken hoffnungslos ausgeliefert sind – und zu allem Übel auch noch gläsern werden.

Denn jede Buchung, die beim elektronischen Zahlungsverkehr über Ihr Konto läuft, ist einsichtig.

Diese Daten wiederum können zu einer digitalen Kontrolle all Ihrer finanziellen Transaktionen führen – da jubelt der Überwachungsstaat…

Es kann alles sehr schnell gehen

An anderer Stelle haben wir über die indische Regierung und ihren Kampf gegen das Bargeld berichtet.

Zusammengefasst: Vor einiger Zeit verkündete Premierminister Narendra Modi sozusagen über Nacht eine Überraschungs-Reform.

Kurz darauf wurden die meisten großen Banknoten für ungültig erklärt und schnellstens aus dem Verkehr gezogen.

So verlor 86% des Cashs, der in Indien im Umlauf war, seinen Wert sprichwörtlich von heute auf morgen.

Perfider Bargeld-Abschaffungs-Plan in Indien

Und welcher Plan steckte dahinter? – Halten Sie sich fest:

Mit der Reduktion des Bargelds wurde eine Rekapitalisierung der Banken durchgeführt – und damit letztlich ein Kollaps der hoch verschuldeten Finanz-Institute verhindert!

Denn die indischen Banken haben faule Kredite in Milliarden-Höhe angehäuft. Da das Bargeld also auf den Konten verblieb, konnten diese damit gerettet werden.

Doch, wie Sie wissen, hat jede Medaille auch eine Kehrseite:

In Indien besteht sie darin, dass v. a. kleine Unternehmen, Arme und die Mittelschicht hart von der Cash-Reduktion getroffen wurden.


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14. Juni 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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