Bargeld-Beschränkungen werden ständig ausgeweitet

Der Kampf um das Bargeld geht immer weiter; die Bestrebungen in Europa um Bargeld-Obergrenzen werden immer konkreter. Fakt ist: Die […] (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Der Kampf um das Bargeld geht immer weiter; die Bestrebungen in Europa um Bargeld-Obergrenzen werden immer konkreter.

Fakt ist:

Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan aufgelegt, mit dem die Mitgliedsländer dazu angehalten werden sollen, erst einmal konkrete Obergrenzen für den Einsatz von Bargeld im Alltag zu definieren.

Ein altes Argument, das immer wieder aufs Neue angeführt wird

Wichtig ist dabei wieder ein Argument – zumindest für die Europäische Kommission:

Diese Einschränkung bei der Bargeld-Nutzung dient v. a. dazu, den Terrorismus zu bekämpfen.

Mit diesem Argument ist schon sehr viel begründet worden – aber hier bietet es sich aus Sicht der führenden Politiker in Europa auch wieder an.

Doch das greift aus meiner Sicht natürlich zu kurz.

Ohne Bargeld wird die Freiheit der Bürger eingeschränkt

Mit der Einschränkung der Bargeld-Nutzung wird eben auch die Freiheit der Bürger eingeschränkt. Zudem sollen die Bürger immer mehr in den bargeldlosen Zahlungsverkehr getrieben werden.

So wird es eben immer einfacher nachvollziehbar, was denn jeder Einzelne von uns kauft, und bei wem.

Wohin das führen kann, kennen einige von Ihnen vielleicht aus Besuchen in Schweden: Dort werden schon jetzt mehr als 90% aller Transaktionen im Einzelhandel bargeldlos abgewickelt.

In diesem europäischen Land existiert offiziell noch kein Bargeld-Verbot – doch im Alltag fühlt es sich fast so an.

Andere Länder wie Spanien, Frankreich und Italien haben schon klare Obergrenzen für die Bargeld-Nutzung eingeführt.

In Spanien liegt diese Obergrenze bei 2.500 €. Frankreich und Italien gehen noch einen Schritt weiter und haben 1.000 € als Obergrenze festgelegt.

Noch existieren in Deutschland keine Beschränkungen – doch es ist für mich nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch bei uns zu praktischen Beschränkungen beim Bargeld kommt.

Setzen Sie im Alltag weiterhin auf Bargeld

An dieser Stelle kann ich nur erneut an Sie appellieren, persönlich möglichst viele Einkäufe bar abzuwickeln! Es geht doch keinen etwas an, was Sie wo einkaufen!

Der Einsatz von Bargeld unterstützt zudem auch den stationären Einzelhandel – denn bei Online-Bestellungen ist der Einsatz von Bargeld nicht möglich.

Aber auch das bevorzuge ich persönlich. Es ist eben immer noch etwas Anderes, bei Händlern vor Ort einzukaufen.

Ein schönes Beispiel sind hier Buchhändler, die eben eine ganz andere Einkaufs-Stimmung liefern, als das sterile und anonyme Online-Geschäft.

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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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