Berliner Modell

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Das “Berliner Modell” stellt ein Verfahren in der Zwangsvollstreckung dar, das alternativ zur Zwangsräumung auf der Grundlage von einem Räumungsurteil […] (Foto: karamysh / Shutterstock.com)

Das “Berliner Modell” stellt ein Verfahren in der Zwangsvollstreckung dar, das alternativ zur Zwangsräumung auf der Grundlage von einem Räumungsurteil angewandt werden kann.

Statt der vollständigen Räumung der Mieträume beantragt der Vermieter aufgrund eines Räumungsurteils die Besitzeinweisung.

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Dieses Verfahren ist günstiger, die Mieträume werden allerdings nicht beräumt, lediglich die Schlösser werden, falls notwendig, im Beisein des Gerichtsvollziehers ausgetauscht. Auf diese Weise erhält der Vermieter seine Mieträume zurück.

Voraussetzung zur Durchführung des Berliner Modells ist, dass der Vermieter sein Pfandrecht an den in den Räumen befindlichen und im Eigentum des Mieters stehenden Gegenständen ausübt.


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David Gerginov
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.