Black Friday – Das Leben danach

Der Black Friday ist bei den US-Amerikanern einer der wichtigsten Tage im Kalender. So gut wie alle Geschäfte locken mit besonders großen Rabatten.

Viele kennen die Videos von Wal-Mart & Co., auf denen sich Kunden um die größten Schnäppchen schlagen.

Oder sie drücken die Tore ein, weil sie den offiziellen Startschuss nicht abwarten können.

Fakten zum Black Friday

Für die Bevölkerung ist der Black Friday – an der Teilnehmerzahl gemessen – wichtiger als die Präsidentschaftswahl.

Zum Vergleich: gut 134 Mio. Stimmen wurden bei der Wahl zwischen Trump und Hillary abgegeben.

Immerhin 137 Mio. Amerikaner hatten im Vorfeld angekündigt, im Jahr 2016 das Thanksgiving-Wochenende für Einkäufe zu nutzen.

Die Einzelhandelskette Target berichtete von ihrer erfolgreichen 1. Stunde nach Laden-Öffnung:

Es wurden in deren Läden insgesamt mehr als 3.200 Fernseher pro Min. verkauft!

Und auch der Online-Riese Amazon veröffentlichte eine Statistik zum Black Friday: Mehr als 100.000 Spielzeuge wurden in den ersten Stunden von den Kunden bestellt.

Bereits direkt vor Thanksgiving machte Wal-Mart kräftig Umsatz: Eigenen Angaben zufolge konnte die Kette 68 Mio. kg Truthahn und Schinken vor den Feiertagen verkaufen.

Viele Online-Händler sind in Deutschland ebenfalls auf diesen Zug aufgesprungen. Am entsprechenden Wochenende war 2016 alles von Schuhen bis Laptops reduziert.

Kurz darauf war dazu noch „Cyber Monday“, der bei Amazon beispielsweise eine ganze Woche dauert – Weihnachtsgeschäft schon 1 Monat früher.

Gegen den Strom schwimmen

Wer sich wegen besonderer Sparaktionen mit anderen Kunden prügelt, dreht vermutlich jeden Cent 3x um.

Ganz klar: Für die aktuell 43 Mio. Empfänger von Lebensmittel-Marken in den USA ist solch ein Feiertag überlebenswichtiger als der Wahlkampf.

Doch auch hier zeigt sich wieder einmal, dass man gut beraten ist, sich gegen die Masse zu stellen.

Die Masse der Anleger verliert auch an der Börse Geld – einfach, weil sie über zu wenig Wissen verfügt oder ein unprofitables System handeln.

Das gilt auch an der Börse – z. B. mit Optionen

Falls Sie auf der Suche nach einer entspannten Art zu Traden sind, kann ich Ihnen den Time-Spread bei Optionen wärmstens empfehlen.

Hierbei lassen Sie die Zeit für sich arbeiten und können gemütlich verfolgen, wie sich die Werte entwickeln.

Als grobe Richtlinie wird dabei in 2 Optionen mit demselben Wert investiert; 1 Position wird gekauft und 1 verkauft.

Dabei ist es bei diesem System wichtig, dass die Option mit dem Verkauf kürzer und die Option mit dem Kauf länger läuft. Knackpunkt ist hierbei der sogenannte Zeitwert.

Je länger eine Option noch läuft, desto höher ist dieser Wert. Am Verfallstag entspricht der Zeitwert deshalb 0.

In der Praxis wird dann spätestens – wenn die kürzer laufende Verkaufs-Option den Verfallstag erreicht – die Kaufoption verkauft.

Denn dann ist die Differenz des Zeitwerts der beiden Optionen am größten – und damit meistens auch der Gewinn.

28. November 2016

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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