CES in Las Vegas: Diese Player zeigen den Weg in die Zukunft

Auf der CES sind Unternehmen aus immer mehr Branchen vertreten. Die Messe wird zur Megashow zu allen Bereichen der Zukunftstechnologie. (Foto: dominic8 / Shutterstock.com)

Was sind die großen Trends in Sachen Technik? Wer auf Aktien mit Zukunftspotenzial setzt, sollte schauen, welche Unternehmen auf der CES in Las Vegas vertreten sind. Die International Consumer Electronics Show zeigt als eine der größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik, wohin die Reise geht.

Tausende Unternehmen auf der CES

Vertreten sind über 3.900 Unternehmen. Die CES deckt somit das Gros der weltweit tonangebenden Hersteller ab. Übergeordnetes Thema in diesem Jahr ist die Vernetzung von Gegenständen und Geräten übers Internet sowie Neuheiten aus dem Bereich Smart Home.

Hier geht es mit Neuheiten zu den immer unvermeidlicheren digitalen Sprachassistenten los. Sie nehmen über integrierte Mikrofone Sprachbefehle auf, beantworten Fragen jedweder Art, wobei sie die Antworten aus dem Internet ziehen oder  sieführen Anweisungen aus wie etwa die Steuerung von vernetzten Hausgeräten. Fernseher, Kühlschrank oder Heizung können so per Zuruf bedient werden.

Gezeigt werden Assistenten wie Alexa von Amazon, diejenigen von Google, Cortana von Microsoft sowie Bixby von Samsung. Die größten Verkaufserfolge verzeichnet bisher Amazon, mit weitem Abstand gefolgt von Google. Große Chancen, den Markt aufzurollen, werden Samsung eingeräumt, das mit einem Assistenten auf seiner Smartphone-Plattform beginnt.

Vom Fernseher bis zur Medizin

Trotz immer besserer Laptops und Smartphones sind Fernseher nach wie vor im Zentrum des visuellen Erlebens. Nach dem Trend zu immer größeren Bildschirmen geht es nun um bessere Qualität und raffiniertere Technologie mit Blick auf die Auflösung sowie Anpassung an die Umgebung. Zu den Ausstellern gehören Panasonic oder Samsung, genauso aber auch Apple-TV, das einen Bildmodus in höchster Auflösung präsentiert. Samsung indes besticht mit seiner eigens patentierten OLED-Technologie.

Großer Andrang herrscht des Weiteren im Bereich Virtual und Augmented Reality. Neue 3-D Brillen erlauben ungeahnte virtuelle Erlebnisse, sei es bei Computerspielen oder Begegnungen mit Partnern im Netz. Zu den VR Brillen gehören Oculus Rift, HTC Vive oder Playstation VR von Sony.

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Die Unternehmen auf der CES decken mittlerweile alle möglichen Zukunftsfelder ab. Besonders erwähnenswert ist hier noch die Medizintechnik. Für Staunen sorgen erste Prototypen von Körperprothesen, die rein mit Gedankenkraft gesteuert werden. Abgesehen davon zeigen Sony, Samsung, Apple & Co. Smartwatches mit immer leistungsfähigeren Sensoren, die fortlaufend den körperlichen Zustand registrieren – und notfalls melden. Einsetzbar sind sie im Alltag genauso wie im klinischen Bereich oder der Pflege.

Auto- und Luftfahrtunternehmen mischen mit

Auch in diesem Jahr setzt sich ein Trend fort, der vor einigen Jahren in ersten Zügen begann: Mit dem Bereich Autonomem Fahren sind immer mehr Autohersteller vertreten. Mit neuesten selbstfahrenden Autos, die eigentlich Computer auf Rädern sind, wird die CES zunehmend zur Vorveranstaltung für die großen Automessen. Der Chiphersteller Intel etwa sieht einen Wandel von der Automobilindustrie zur Passagierindustrie. Vertreten ist alles was Rang und Namen hat: von BMW über Daimler bis zu Toyota.

Sogar die Luftfahrtindustrie ist präsent. Boeing beispielsweise zeigt den Prototypen einer neuartigen Riesendrohne, die Waren bis zu 220 Kilo Gewicht transportieren kann. Damit ist die CES zur allumfassenden Show in Sachen Zukunftstechnologie geworden. Sie ist zugleich eine Plattform auf der neue Weichen in der Industrie gestellt werden.

Leidlicher Anlass war dieses Mal die Entscheidung der US-Kommunikationsbehörde FCC, die Netzneutralität aufzuheben. Damit können nun Netzanbieter wie Comcast, T-Mobile oder AT&T bestimmte Großkunden bevorzugen und vom Rest einen Aufpreis für den Zugang verlangen.

Dagegen will allerdings die Handelsorganisation Internet Association klagen, in der Größen wie Google, Facebook oder Netflix vertreten sind. Sie wenden sich gegen ein Zweiklassen-Internet, das Startups und Innovationen behindert anstatt zu fördern. Ein juristischer Erfolg wäre letztlich auch im Sinne aller Aktienanleger.


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Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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