Crash-Gefahr: Jim Rogers rechnet mit größtem Crash unserer Zeit

Noch sind die Börsen im Höhenflug; viele Aktien notieren nahe den Rekordständen. Auch der DAX oder andere wichtige Indizes haben […] (Foto: Dragon Images / Shutterstock.com)

Noch sind die Börsen im Höhenflug; viele Aktien notieren nahe den Rekordständen.

Auch der DAX oder andere wichtige Indizes haben in diesen Tagen wieder einmal annähernd neue Rekorde erreicht.

Doch diese Euphorie wird nicht ewig so weitergehen. Die Börsen sind auf keinen Fall Einbahnstraßen nach oben.

Die Korrektur wird kommen – und dann kann es sogar zum Crash kommen…

Experte Jim Rogers rechnet mit heftigem Crash

Der bekannte Hedgefonds-Manager und frühere Mitarbeiter von George Soros, Jim Rogers, erklärte in einem Interview, dass er mit dem größten Finanzcrash rechnet, den wir bislang erlebt haben.

Er verweist darauf, dass der Dow-Jones Aktienindex in den USA allein von 2012 – 2017 um über 60% angestiegen ist – und das in einer Zeit der hohen Staatsverschuldung und niedriger Wachstumsraten.

Die niedrigen Zinsen der Notenbanken haben seiner Ansicht nach zu einer „Katastrophen-Hausse“ geführt, in welcher Anleger in Immobilien und Aktien flüchten, bis die Blase platzt.

Er verweist darauf, dass der Auslöser für den nächsten Crash aus einem Bereich kommen könnte, von wo man ihn eigentlich nicht erwartet.

Als Beispiele dafür nennt er den Konkurs eines US-Rentenfonds oder die extreme Verschuldung Chinas, die bereits bei über 250% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt.

Der nächste Crash kann das gesamte Finanz-System gefährden

Daraus könnte jederzeit der Zusammenbruch des weltweiten Finanz-Systems erwachsen.

Die Notenbanken würden zwar versuchen den Crash aufzuhalten, doch es wird ihnen seiner Ansicht nach nicht gelingen.

Der Einschätzung von Jim Rogers schließe ich mich an. Die Überbewertung bei Aktien und Immobilien hat inzwischen ein Niveau erreicht, das nicht mehr lange zu halten ist.

Ein Crash ist in dieser Lage unvermeidlich.

Und wegen der hohen Staatsverschuldung werden die Staaten diesmal – anders als in der Finanzkrise 2008 – nicht mehr in der Lage sein den Kollaps zu verhindern.

Meine Empfehlung für Sie

Deshalb rate ich Ihnen dazu sich heute schon aktiv gegen den unweigerlich kommenden Absturz zu wappnen.

Das tun Sie in 1. Linie, indem Sie Ihr Vermögen breit streuen und so auch im Krisenfall flexibel bleiben und dann umschichten können.

Zu einer breiten Streuung gehören auf jeden Fall Fremdwährungen, Edelmetalle und auch ausgewählte Aktien.

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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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