Crash-Gefahr: Marc Faber warnt vor der Megablase

Der bekannte Investor Marc Faber, der schon im Jahr 2000 den Crash treffsicher prognostizierte, warnt jetzt wieder davor, dass wir heute eine Blase in allen Vermögens-Segmenten haben.

Nach seiner Einschätzung befinden wir uns heute in einer ähnlichen Phase wie in den Jahren 1999 und 2000, also kurz vor dem damaligen Crash.

Er rechnet damit, dass viele Anleger bis zu 50% Ihres Vermögens verlieren werden, wenn diese Blase platzt.

Auch der Aufschwung in der Wirtschaft ist nach seiner Meinung recht schwach.

Und er prognostiziert, dass die Löhne in den USA schon bald wieder fallen und die Wirtschaft sich abschwächen werde.

Erinnerungen an die Jahrtausendwende werden wach

Mich erinnert der derzeitige Börsen-Aufschwung ebenfalls an die Zeit kurz vor dem Crash im Jahr 2000.

Auch damals wurde behauptet, dass es für die Aktienkurse keine Grenze gebe und diese immer weiter nach oben gehen würden.

Doch genauso wie sich die Börsen-Hausse damals als Blase herausgestellt hat, so wird sich auch heute der Börsen-Anstieg als reine Spekulation erweisen – ohne fundamentalen Hintergrund.

Im Jahr 2000 gab es immerhin noch eine einigermaßen nachvollziehbare Begründung für den Höhenflug der Aktienbörsen.

Man argumentierte, das Internet würde die ganze Wirtschaft so revolutionieren, dass solche extremen Aktienkurse gerechtfertigt seien.

Kurse steigen ohne rationale Begründung

Doch heute gibt es nicht einmal solch eine Rechtfertigungs-Geschichte. Aktien werden um ihrer selbst willen nach oben getrieben, ohne dass es eine rationale Begründung dafür gibt.

Das zeigt mir, dass die Blase heute weitaus größer und schlimmer ist, als die im Jahr 2000. Entsprechend wird auch der Crash erheblich größer ausfallen als damals.

Bereiten Sie sich auf den Crash vor – Sichern Sie sich ab!

Deshalb ist es für Sie wichtig, dass Sie sich nicht an dieser Börsenblase beteiligen, sondern sich – im Gegenteil – auf den unweigerlich kommenden Crash vorbereiten.

Das tun Sie, indem Sie Ihr Vermögen breit streuen und vor allen Dingen auf Fremdwährungen, Edelmetalle und einige ausgewählte Aktien setzen.

Aber das müssen solche von Unternehmen sein, die breit aufgestellt sind und auch in einer Krise profitabel arbeiten.

10. Juli 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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