Crash-Gefahr: Neuer US-Finanzminister will mehr Banken-Spekulation erlauben

Die Rolle der Banken bei der Finanzkrise 2008 hat doch für viel Wirbel gesorgt. Im Grunde haben die großen weltweit […] (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Die Rolle der Banken bei der Finanzkrise 2008 hat doch für viel Wirbel gesorgt.

Im Grunde haben die großen weltweit agierenden Banken den schwunghaften Handel mit den minderwertigen Kredit-Paketen erst ermöglicht.

Dabei waren nicht nur US-Banken beteiligt, sondern auch bekannte Namen aus Europa wie die Deutsche Bank.

Als Reaktion auf die Finanzkrise wurden dann – v. a. in den USA – rasch strengere Bestimmungen für Banken eingeführt.

Diese sollten die Banken-Spekulation eindämmen, um eine solche Katastrophe wie eben die Finanzkrise in Zukunft auszuschließen.

Aber jetzt stehen diese Bestimmungen auf dem Prüfstand. Auch in diesem Bereich will eben die gerade erst gestartete Trump-Administration durchgreifen:

So gibt es eben Pläne, wonach der neue US-Finanzminister Steve Mnuchin diese Regeln wieder abschaffen will.

Neuer US-Finanzminister will Banken mehr Raum für Spekulation geben

Konkret geht es um die sogenannte Volcker-Regel, benannt nach dem ehemaligen US-Notenbank-Chef Paul Volcker.

Mit jener wurden die Geschäftsbanken gezwungen wurden, den riskanten Eigenhandel weitestgehend aufzugeben.

Daneben wurden Beteiligungen an Hedgefonds und Private Equity-Gesellschaften stark eingeschränkt.

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Mit der Aufhebung dieser Beschränkung würde den Banken wieder deutlich mehr Spekulations-Freiheit eingeräumt werden.

Daran sehen Sie, dass es in der neuen US-Administration Leute gibt, die offensichtlich aus solchen Katastrophen wie der Finanzkrise 2008 nichts gelernt haben

Sie haben nichts daraus gelernt, obwohl die heutige Ausgangslage weitaus schlimmer ist als die von 2008.

Die weltweiten Schulden haben sich seither nochmals um etwa 50% aufgebläht und die Staaten haben heute kaum mehr die Mittel, um noch einmal eine Bankenkrise abfedern zu können.

Sollten diese Regeln wirklich gelockert werden, steht uns ein Ritt auf der Rasierklinge bevor. Dann werden der Spekulation bei den Banken wieder Tür und Tor geöffnet.

So sichern Sie sich aktiv ab

Das zeigt Ihnen abermals, wie wichtig es für Sie ist, dass Sie sich aktiv gegen den unweigerlich kommenden nächsten Finanz-Kollaps absichern.

Das ist auch der Grund, warum ich Ihnen dazu rate, sich teilweise von den Banken unabhängig zu machen. Das tun Sie beispielsweise so:

indem Sie Edelmetalle nur in physischer Form kaufen und sich einen Bargeld-Vorrat anlegen, der mind. 2 Monate Ihres Lebensstandards abdeckt.

Das ist eine einfache und leicht umsetzbare Krisen-Absicherung.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.