Daten: Das (Börsen-)Gold des 21. Jahrhunderts

An dieser Stelle möchte ich Ihnen eine Zusammenfassung meines Vortrags nicht vorenthalten, den ich im Rahmen der INVEST 2017 in […] (Foto: optimarc / Shutterstock.com)

An dieser Stelle möchte ich Ihnen eine Zusammenfassung meines Vortrags nicht vorenthalten, den ich im Rahmen der INVEST 2017 in Stuttgart gehalten habe.

Das Gold des 21. Jahrhunderts

Dabei ging es um das Gold des 21. Jahrhunderts: Daten.

Diese sind deshalb das Gold des 21. Jahrhunderts, da sie im Internet-Zeitalter immer wichtiger und auch wertvoller werden.

Wer große Mengen an Daten besitzt und/oder auswertet, verfügt über ein extrem gewinnträchtiges Geschäftsmodell (Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook, SAP, etc.)

Trends wie beispielsweise Industrie 4.0 (vernetzte Fabriken) oder Smart Home (vernetzte Haushalte) sorgen dafür, dass in immer mehr Lebensbereichen Daten gesammelt, ausgewertet und genutzt werden.

„Datenschätze“ locken Betrüger und Terroristen an

Das Problem: Der „Datenschatz“ lockt immer mehr Betrüger (u. a. auch zwecks Industrie-Spionage) und Terroristen an.

Das zeigt sich auch daran, dass sich  schon seit einigen Jahren Schlagzeilen im Zusammenhang mit spektakulären Fällen von Daten-Diebstählen und sonstigen Fällen von Cyber-Kriminalität häufen:

  • So wurden dem Cloud-Anbieter Dropbox beispielsweise 68 Mio. Passwörter gestohlen.
  • Bei dem Internet- und E-Mail-Dienstleister Yahoo wurden sogar insgesamt 1 Mrd. Konten-Daten gestohlen.
  • Ein weiterer Fall: Der Zentralbank in Bangladesch sind durch Betrüger 91 Mio. € abhanden gekommen.
  • Zudem wurden einige Unternehmen teilweise um Millionen-Beträge erleichtert. Denken Sie in dem Zusammenhang nur an den spektakulären Millionen-Diebstahl bei dem im MDax notierten Autozulieferer Leoni. (Über diesen Fall, der sich im Jahr 2016 ereignet hatte, habe ich Ihnen an anderer Stelle bereits ausführlich berichtet.)

Der Gesamtschaden in Deutschland, der durch Hacker-Angriffe und digitale Wirtschafts-Spionage verursacht wird,  beläuft sich laut Branchen-Verband Bitkom auf mehr als 50 Mrd. € (!) pro Jahr – Tendenz weiter steigend.

Im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Umfrage gaben 51% der befragten Konzerne an bereits Opfer geworden zu sein. Weitere 28% haben den Verdacht, dass sie schon einmal ausspioniert wurden.

Firmen müssen mehr in IT-Sicherheit investieren

Was also tun? Die Lösung: Die Unternehmen und Staaten müssen mehr Geld für IT-Sicherheit ausgeben.

Laut einer Analyse der Deutschen Bank wird der Markt für Cyber Security (Internet-Sicherheit) bis 2021 weltweit auf 200 Mrd. US-Dollar wachsen. Im Jahr 2015 waren es erst 106,3 Mrd. US-Dollar.

Zum Schluss meines Vortrags habe ich noch 3 Firmen vorgestellt, die meines Erachtens zu den Gewinnern in der IT-Sicherheits-Branche zählen:

  1. Mein Favorit Nr. 1 ist der US-amerikanische IT-Riese Cisco, der in diesem Segment durch organisches Wachstum und Zukäufe Weltmarktführer werden will.
  2. Die Nr. 2 ist der kanadische Konzern Blackberry, welcher derzeit von einem Smartphone-Hersteller zu einem Software-Konzern umgebaut wird (aufgrund des laufenden Konzern-Umbaus die spekulativste Empfehlung).
  3. Mein Favorit Nr. 3 ist der US-amerikanische Rüstungs-Konzern und Cyber-Security-Spezialist Raytheon.
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Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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