DAX30: Keine Angst vor neuen Allzeithochs

Am 24. April 2017 erreichte der deutsche Leitindex DAX nach rund 2 Jahren „Wartezeit“ ein neues Allzeithoch. 1 Tag später […] (Foto: Deutsche Börse AG)

Am 24. April 2017 erreichte der deutsche Leitindex DAX nach rund 2 Jahren „Wartezeit“ ein neues Allzeithoch.

1 Tag später konnte er das Rekordniveau nicht nur verteidigen, sondern sogar leicht ausbauen (Endstand: 12.467 Punkte).

Damit markierte der DAX einen weiteren Meilenstein in seiner inzwischen fast 30-jährigen Geschichte.

Für Sie ein kurzer Rückblick in die Gründungs-Phase

Der rechnerische DAX-Start war zwar schon am 30. Dezember 1987 mit glatt 1.000 Punkten, doch regelmäßig gemessen und veröffentlicht wird der DAX erst seit dem 1. Juli 1988.

Eine ganze Anlager-Generation ist in Deutschland mit dem DAX aufgewachsen. Doch leider ist die Gruppe der Aktionäre in unserem Land erschreckend klein; nur rund 7% der Deutschen investieren in Aktien.

Das bedeutet zum einen, dass die Aktien der größten deutschen Unternehmen zu weiten Teilen ausländischen Investoren gehören.

Zum anderen bedeutet es aber auch – und das ist die negative Nachricht –, dass weit über 90% der Deutschen die schönen Kursgewinne in den vergangenen Jahrzehnten verpasst haben.

Wenn Sie zu den 7% gehören, die in Aktien investieren: Herzlichen Glückwunsch zum DAX-Rekord! Eine bessere Geldanlage als Aktien gab es in den vergangenen 30 Jahren nicht.

Der Wohlstand wäre in unserem Land deutlich ausgeprägter, wenn mehr Anleger einen Teil der Ersparnisse in Aktien angelegt hätten.

Über einen aussagekräftigen Zeitraum von 29 Jahren haben die DAX-Aktien Immobilien, Anleihen und auch Gold wertmäßig geschlagen.

DAX: In 29 Jahren von 1.000 auf über 12.400 Punkte

Der DAX hat seit seiner Gründung im Jahr 1988 bis 2017 im Jahresdurchschnitt über 8% Gewinn abgeworfen (Kurssteigerungen und Dividenden). Diese Rendite passt zu den langfristigen Gewinn-Reihen.

In den USA, wo bereits vor über 100 Jahren die ersten Aktien-Indizes berechnet wurden, können wir sehen, dass Aktien auch über sehr lange Zeiträume rund 8% Gewinn pro Jahr abwerfen.

So ist der Dow Jones seit der Gründung von gut 30 auf mittlerweile schon deutlich über 20.000 Punkte gklettert.

Und auch der DAX ist trotz der vielen Krisen und Crash-Phasen seit seiner Gründung von 1.000 auf aktuell über 12.400 Punkte gestiegen.

Das war der Blick in den Rückspiegel Aber wohin geht die Reise in den nächsten Jahren?

Eine verblüffend einfache Antwort ist von der Börsen-Legende André Kostolany überliefert. Seine ewig gültige DAX-Prognose lautete: „Er wird steigen“.

DAX-Ziel für das Jahr 2038: 55.000 Punkte

Die Antwort von Kostolany klingt trivial, aber die Mehrheit der Deutschen würde den wahren Kern dieser Aussage nicht erkennen.

Speziell die Crash-Phase 2000 – 2003, als der DAX von 8.000 auf 2.200 Punkte und die „Volksaktie“ Telekom von 100 auf unter 10 € abstürzte, hat die Aktienkultur in Deutschland massiv beschädigt.

Seitdem ist das Misstrauen der Deutschen gegenüber Aktien leider relativ groß.

In den vielen Jahren, seitdem ich im Crash-Jahr 2002 meinen Börsendienst, den „Depot-Optimierer“, gestartet habe, hörte ich einen Satz tausendfach:

„Alles, was steigt, das fällt auch wieder.“ – Diese Aussage ist jedoch nicht korrekt!

Crash-Phasen wie zuletzt 2000 – 2003 oder 2007 – 2009 haben uns gezeigt, dass die Aktienmärkte zwischenzeitlich um 30 – 50% einbrechen können (das wird auch immer wieder passieren).

Aber nach durchschnittlich 3 Jahren wurden neue Rekordmarken erreicht. Auf Dauer werden steigende Unternehmens-Gewinne und Dividenden an der Börse honoriert.

Wenn wir eine kleine Musterrechnung aufmachen und die 8% Rendite, die der DAX 1988 – 2017 erreicht hat, weiter fortschreiben, wird dieser im Jahr 2038 bei rund 55.000 Punkten notieren.

Daher mein Fazit: Wenn Sie an der Börse Ausdauer haben, werden Sie auch belohnt!


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Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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