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Renovierungsstau: Der Albtraum des Immobilien-Investors

Ob in Bestands-Gebäuden oder bei interessanten Objekten Sie als Immobilien-Investor sollten immer darauf achten, welche Renovierungs-Arbeiten anstehen!

Kleinere Schäden sind dabei oft kein Problem. Schwierig wird es dann, wenn es sich um größere und damit kostspieligere Arbeiten handelt.

Viele Hausbesitzer schieben das gerne auf die lange Bank, z. B., weil sie vor den Kosten zurückschrecken oder weil sie mit dem Gedanken spielen das Gebäude zu veräußern.

Renovierungsstau kann teuer werden

Bedenken Sie: Ein kleines Problem kann durch Nichtbeachtung zu einem großen werden!

Das kann beispielsweise ein Loch in der Fassade sein; zunächst nur ein kleines Makel, kann das im Laufe der Zeit teuer werden:

Wenn Wasser eindringt, entsteht Feuchtigkeit, mittelfristig trocknet das Fassaden-Material nicht mehr ab, die Schädigung breitet sich aus.

Im schlimmsten Fall muss die Fassade nach einigen Jahren sogar komplett erneuert werden.

Prüfen Sie genau

Halten Sie Ihre Immobilie im Auge und schieben Sie nichts auf die lange Bank!

Die Ausbesserung eines verhältnismäßig kleinen Lochs zur rechten Zeit wird Sie mit Sicherheit weitaus günstiger zu stehen kommen als eine Sanierung der Fassade, das liegt auf der Hand.

Als potentieller Käufer sollten Sie deshalb gut prüfen. Schalten Sie einen Bausachverständigen ein! Denn nicht jeder Renovierungsstau ist so offensichtlich zu erkennen.

Zwar kommen dadurch Kosten für das Gutachten auf Sie zu, im Zweifel bewahrt es Sie jedoch vor bösen Überraschungen.

Sie können sehr schnell die möglichen Kosten für eine Renovierung abschätzen und entscheiden, ob Ihr Budget ein Engagement immer noch möglich macht.

Lassen Sie Vorsicht walten

Eine besondere Situation ergibt sich beim Kauf einer Eigentumswohnung.

Auch hier gibt es Fallstricke, die Sie teuer zu stehen kommen können, wenn am Gebäude ein Renovierungsstau entstanden ist. Das muss für Sie nicht unbedingt auf den 1. Blick ersichtlich sein.

Und es ist auch gut möglich, dass man Sie als potentiellen Käufer nicht vollumfänglich in Kenntnis setzt.

Warum? Im Zweifel handelt es sich um große Summen, die da fällig werden können.

Lesen Sie sich ein

Stellen Sie sich vor, es stünde eine Beton-Sanierung für das entsprechende Mehrfamilienhaus an, die mit rund 200.000 € veranschlagt würde.

In der Instandhaltungs-Rücklage der Wohnungseigentümer-Gemeinschaft (WEG) befänden sich jedoch nur noch 150.000 €.

Daraus ergäbe sich eine Unterdeckung von 50.000 €, die von den Eigentümern getragen werden müsste.

I. d. R. werden Sie in solchen Fällen vom Verwalter angeschrieben, der den entsprechenden Beitrag bei Ihnen einfordert. Das ist unschön, wenn es überraschend kommt.

Beugen Sie dem vor: Lassen Sie sich vor dem Kauf die Protokolle der letzten 3 Eigentümer-Versammlungen zeigen!

Daraus geht meistens hervor, ob Investitionen anstehen, und Sie können das in Ihre Kaufentscheidung einbeziehen.

5. Dezember 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Thomas Knedel. Über den Autor

Immobilieninvestor, -manager, Buchautor sowie Initiator und Betreiber des Netzwerkes Immopreneur.de sagt über sich selbst: Immobilien haben mich schon immer fasziniert.

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