Deutschland ist der große Euro-Verlierer

Deutschland ist nicht etwa, wie Ihnen die hiesige Politik täglich erzählt, der große Euro-Gewinner, sondern der Euro-Verlierer. Oder anders ausgedrückt: […] (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Deutschland ist nicht etwa, wie Ihnen die hiesige Politik täglich erzählt, der große Euro-Gewinner, sondern der Euro-Verlierer.

Oder anders ausgedrückt: Deutschland ist Sündenbock und Zahlmeister.

Wir haben Ihnen schon ausführlich dargelegt, warum das so ist. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente dieses Debakels finden Sie nachfolgend:

Deutschland ist immer noch der „kranke Mann“ Europas

Ferner wissen Sie jetzt auch, dass Deutschland eigentlich der „kranke Mann“ Europas war – und in einigen Bereichen auch immer noch ist.

Zu D-Mark-Zeiten war das noch ganz anders, obwohl man Sie das vergessen machen will; Ihnen Fake News auftischt, damit Sie weiterhin bei der (EU-)Stange bleiben.

Dabei wird alles noch viel schlimmer kommen. Lesen Sie weiter, dann werden Sie es erfahren…

Zusammenfassung des Euro-Debakels für Deutschland

Seit der Einführung des Euro mussten Sie eine lange Periode geringen Wachstums aushalten, teilweise auch eine hohe Arbeitslosigkeit und eine Lohn-Stagnation.

Import-Waren und Urlaube wurden teurer. Staatliche Ausgaben für Sozial-Leistungen, Infrastruktur und Investitionen wurden gekürzt.

Die Binnen-Nachfrage war gedrückt. Deshalb musste sich die Wirtschaft auf den Export konzentrieren.

Deutsche Steuerzahler und Sparer müssen für den Schaden aufkommen, weil viele Kredite nicht mehr bezahlt werden können.

Sie verloren und verlieren noch immer (auch aufgrund der Niedrig-, Null- und/oder Minus-Zinsen) an Vermögen.

Es wird noch schlimmer für Sie kommen

Die Illusion, dass jetzt alles – vielleicht auch oder gerade wegen einer neuen deutschen Bundesregierung – besser wird, muss ich Ihnen leider nehmen.

Denn vor Kurzem erst wurde bekannt, dass die Kosten in der EU völlig aus dem Ruder gelaufen sind.

Das Budget für den EU-Haushalt von bisher 140 Mrd. € jährlich müsse, so EU-Parlaments-Präsident Antonio Tajani, sogar verdoppelt werden.

Die Begründung: höhere Kosten für die Bewältigung der Flüchtlings-Krise, des Anti-Terrorkampfs, der Digitalisierung der Wirtschaft sowie des erhöhten Bedarfs an Investitionen.

Der Bürger wird noch mehr geschröpft werden

Das sind 280 Mrd. € für das bisherige Politik-Versagen in Brüssel – Wahnsinn! Und wissen Sie, wie diese Verdoppelung finanziert werden soll?

Nicht etwa durch zusätzliche Überweisungen der Mitglieds-Staaten, sondern – und jetzt halten Sie sich fest! – durch die Einführung von Steuern.

Dabei geht es etwa um eine Sondersteuer auf Immobilien in der EU, die bereits hinter verschlossenen Türen diskutiert wird, oder um eine Finanz-Transaktions-Steuer auf Börsen-Geschäfte.

Deutsche Politik: Macht-Erhalt statt Wohlstands-Sicherung

Die künftige Regierung wird, wie die vergangenen auch, weiter kostspielige Fehlentscheidungen treffen. Ihr wird mehr am Macht-Erhalt als an Wohlstands-Sicherung der Bürger liegen.

Sie wird weiter in die Kassen der (deutschen) Steuerzahler greifen, um die EU-Mittel aufzustocken.

Schon jetzt ist Deutschland der größte Netto-Zahler und steuert rund 1/5, also 20%, von allen (noch) 28 Mitglieds-Ländern bei.

Jetzt wissen Sie also, was die Stunde geschlagen hat…

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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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