Deutschlands niedriges Rentenniveau

Nach einer Studie der EZB, sind die Deutschen, was das Vermögen angeht, das Schlusslicht in Europa. (Foto: Daniela Staerk / Shutterstock.com)

Nachdem immer wieder behauptet wird, die Deutschen wären „reich“ und müssten deshalb für alle möglichen Probleme wie Eurorettung oder Flüchtlingskrise nahezu alleine einstehen, zeigt sich jetzt immer mehr, dass dem nicht so ist.

Nach einer Studie der EZB, sind die Deutschen, was das Vermögen angeht, sogar das Schlusslicht in Europa.

Im Schnitt haben die anderen Länder doppelt bis dreimal mehr Vermögen als der durchschnittliche Deutsche.

Diese Zahlen werden auch durch neue Studien aus anderen Quellen belegt. Ein Kritikpunkt gegenüber den Erhebungen der EZB war, dass die Altersrenten nicht in das Vermögen einbezogen worden seien.

Doch gerade da ist Deutschland ebenfalls wieder Schlusslicht.

Rentenniveau in Deutschland ist das niedrigste der EU

Beim Vergleich der zu erwartenden Rentenhöhe kommt Deutschland nach Feststellungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gerade einmal auf 58 Prozent des letzten Einkommens.

Der Schnitt auf Ebene aller OECD-Länder liegt jedoch bei 69 Prozent Rente im Vergleich zum letzten Einkommen.

Besonders gut schneiden hier die Italiener mit 75 Prozent, die Spanier mit 84 Prozent und die Griechen mit sogar 110 Prozent Rente verglichen mit dem früheren Einkommen ab.

Ursache dafür ist, dass in den meisten Ländern die letzten 5 bis 10 Jahre vor Renteneintritt, also die Jahre mit den meist besten Verdiensten im Erwerbsleben, als Berechnungsgrundlage für die Rente herangezogen werden.

Ungünstiges Anrechnungsverfahren

In Deutschland ist es dagegen ein Durchschnitt über das ganze Erwerbsleben, was erheblich schlechter für die spätere Rente ist. Noch drastischer wird es, wenn man die für die Rente nötigen Arbeitsjahre sieht.

In Deutschland muss im Schnitt 45 Jahre für die Rente gearbeitet werden, in Frankreich jedoch nur 41 Jahre, in Italien 40 Jahre und in Griechenland sogar nur 35 Jahre.

Hier wird wieder deutlich, wie sehr Erwerbstätige in Deutschland auch bei der Rente benachteiligt sind. Für Sie heißt das, dass Sie keinesfalls auf den Staat vertrauen dürfen.

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Staatliches Rentensystem in Deutschland ist nicht vertrauenswürdig

Das staatliche System bei uns mit den höchsten Einkommenssteuern und Sozialabgaben für Angestellte aller Industrieländer ist dafür verantwortlich, dass es zu einem immer schlechter werdenden Verhältnis zwischen der Höhe des letzten Einkommens vor Rentenbeginn und der dann gezahlten Altersrente kommt.

Derzeit ist zudem nicht absehbar, dass sich daran grundlegend etwas ändert. Und das trotz der seit Jahren bekannten kritischen demografischen Situation.

Auch deshalb ist es unumgänglich, Ihr Vermögen vor dem nächsten Crash zu retten.

Nur Ihr eigenes Vermögen wird Sie dabei über Wasser halten, denn auf den Staat oder auch auf staatliche Leistungen wie die Rente wird im nächsten Crash kein Verlass sein.

Besonders wichtig sind hier Ihre Investments in Fremdwährungen und Edelmetalle, da Sie diese anonym erwerben können und der Staat sie in einer Krise nicht konfiszieren kann.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.